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Knödel

Knödel

Es gibt hunderte Knödelarten und -gerichte. Dabei werden vornehmlich Semmelknödel als Knödel bezeichnet, was seinen Ursprung in der österreichischen, vornehmlich-alpinen Küche hat. Als Knödel ist in erster Linie der klassische Semmelknödel gemeint. Die hunderte von Rezepten strotzen vor Umständlichkeit und dazu, oft, von falschen bis falsch dosierten Zutaten. Knödel stellen sich am besten in einem etwas größeren Topf her, der auch als Knödelmassenbehälter dient. Auf Induktionsplatten können auch normale Stahlschüsseln als Topf dienen. Dabei ist zu beachten, daß die Induktionsplatte mit geringerer Kraft betrieben und das Gargut beim Anschwitzen gut bewegt wird. Es eignet sich besonders ein Silikonspachtel. In erster Linie werden Knödel gedämpft. Wenn ich keine spezielle Dämpfbehälter oder Dämpfer besitze, eignet sich als Ersatz ein Topf mit einem gut schließenden, passenden Deckel. In diesen Topf lege oder stelle ich einen passenden Teller und untergieße den mit Wasser. Man kann auch mehrere Teller übereinander stellen, um die entsprechende Höhe bzw. den passenden Abstand zur Wasseroberfläche zu bekommen. Die Knödel werden dann auf den oberen Teller platziert. Das Wasser bringt man zum Kochen, setzt die Knödel auf das Tellerpodest und deckt den Topf zu. Knödel benötigen zwischen zehn und fünfzehn Minuten. Knödel kann man auch aus frischem Brot herstellen. Ihr Brot muß nicht alt sein.

Nebenbei: Bewahren Sie Brot bitte nicht in Plastiksäcken oder in verschlossenen Brotkästen auf. Dieses Brot schimmelt binnen zwei Tagen und wird damit giftig. Brot kann man mit einfachsten Methoden auffrischen. Dazu nimmt man einfach eine Pfanne oder einen Topf mit Deckel. Gibt ein paar Tropfen Wasser dazu, legt das Brotstück hinein und bäckt das Ganze, zugedeckt, ein - zwei Minuten bei zügiger Hitze auf. Es eignet sich auch eine Sprühflasche mit Wasser zum Befeuchten das Backraumes. Eine andere Methode ist das Auffrischen mit der Mikrowelle, was aber zu einem zähen Teig führt.

Eine Semmel wird so zu einem Kaugummi.

Wir schälen als Erstes eine Zwiebel. Wenn wir etwas Speck in den Knödel geben möchten, können wir ein paar Scheiben abschneiden. Manche möchten im Knödel etwas Brühwurst oder Schinken, was auch in Scheiben geschnitten wird. Pilze sind lediglich zu putzen und eventuell zu halbieren.

Zunächst nehmen wir einen Blender und geben die geviertelte Zwiebel rein. Das bedecken wir mit Öl. Mittels Impuls zerkleinern wir die Zwiebel. Jetzt geben wir unsere Wunschzutaten dazu, die mit angeröstet werden sollen. In der Zwischenzeit erwärmen wir den Topf in den wir den Mixbecherinhalt zum anbraten hineinschütten.

In den Mixbecher geben wir jetzt Brühe oder Wasser mit gekörnter Brühe, zwei-drei Eier, Kräuter nach Wahl, Salz, Pfeffer, je nach Wunsch - Pilze, Spinat, Speck, Wurst, Schinken, Rote Beete usw. und mixen das bis zu dem Punkt, den wir uns wünschen. Je kleiner eine Zutat gemixt werden soll, desto früher fügt man sie der Mischung zu. Mit dem Ergebnis löschen wir die Zwiebel im von der Flamme getrennten Topf ab und nutzen die Restwärme des Topfes zum Erwärmen der Zutaten. In diese Flüssigkeit geben wir unser, in dünne Scheiben, geschnittenes Brot. Das Ganze binden wir mit Semmelbrösel und lassen es etwas ziehen.

Wer zu Hause einen Kutter hat, der im Hausgebrauch auch Zerkleinerer genannt wird, kann sein Brot mit diesem Gerät kuttern. Dabei entsteht genau die Mischung, welche die Zugabe von Semmelbröseln erübrigt. Dazu kann man auch in Scheiben geschnittenes Frischbrot verwenden. Je frischer das Brot, desto sparsamer wird die Flüssigkeit für die Knödel verwendet. Sprich, man benötigt weniger Brühe.

Knödel werden mit feuchten Händen geformt. Eine Möglichkeit sind Nocken, die man mittels Saucenlöffel formen kann.

 
 

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