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Walderdbeere – Arbeitertabak

Walderdbeere kennen wir als Tee. In China und anderen Kulturen wird Tee geraucht. Für uns Europäer entsteht damit der Eindruck, mit Tee wäre Schwarzer Tee gemeint. Obwohl der eben auch geraucht wird. Zu dem angesprochenen Tee zählen in den Kulturen mehrere tausend Heil- und Genusspflanzen. 
Wilder Tabak, bisweilen auch als Machorka oder Bauerntabak bezeichnet, ergibt geraucht, eine ziemlich gute Schmerzlinderung. Und Köche kennen sich ganz sicher aus in puncto Schmerz. 
Jedes Blatt, das wir als Tee kennen, kann demnach auch geraucht werden. Dazu zählen Himbeer-, Brombeer- als auch Pfefferminz- und Melissenblätter.
Nicht zu unterschätzen sind Wein-, Brenn- und Taubnesselblätter. 
Die Blätter von Walderdbeeren wirken etwas süßend und aromatisierend. Sie können betreffs der Aromastärke, mit Blättern der Seratina (Wildkrirsche) oder der Feige verglichen werden. 
Das Aroma dieser Blätter ist tatsächlich erdbeerig. 
Getrocknet wird wie üblich. Langsam. Die Blätter können auch aufgefädelt werden und an einem Bindfaden trocknen. Kurz vorm Schneiden, werden die Blätter auf etwa 6% Feuchtigkeit gesetzt. Das macht man am besten in einer Box, welche sich gut verschließen lässt. In die Box stellt man einfach einen offenen Wasserbehälter, der die Befeuchtung übernimmt. 
Sind die Blätter elastisch genug, können wir mit dem Schnitt beginnen. Blätter mit dieser Aromastärke schneiden wir sehr dünn. Also einen Millimeter. Konservieren tun wir den Schnitt wie üblich mit Rum oder Grappa.
Dazu legen wir den Schnitt auf einen Küchentisch, besprühen den Tee mit dem Alkohol und drücken ihn mit der Handfläche oder einem Brett fest zusammen. 
Nach mehrmaligem Wenden und dem Wiederholen des Druckes, ist der Tabak gemürbt, misch- und lagerbar.

Arbeitertabak

Arbeitertabak
Liebe Freunde und Leser,
wir haben Frühjahr und damit den Beginn der Erntezeit für unseren Arbeitertabak.
Die frühen Brennnesseln/Taubnesseln brauchen wir in etwa zu 60%. Die jungen Blätter unserer Obstgehölze, der Nussgehölze usw., zeigen sich bereits.
Als Neuling auf dem Gebiet, würde ich mir die einzelnen Sorten separat trocknen und aufbewahren. Damit können Sie sich die jeweilige Mischung passend zurecht machen.
Beachten Sie, die Blüten unseres Löwenzahn sind ganz besonders gut und stehen jetzt schon in voller Blüte. Da ist zu beachten, dass sich in den Blüten gern kleine Fliegen niederlassen.
Andere Blüten, die für unser Aroma wichtig sind, auch Huflattich/Kirsche usw., sind in voller Auswahl anzutreffen.
Viele Glück beim Sammeln

KhBeyer

Jetzt, nach einigen Tests...

 
 
...kann ich gesicherte Bewertungen zu meinen bisher erprobten Teeschneidemaschinen abgeben. Grundsätzlich habe ich eine Maschine gesucht, die ich allein bedienen kann. Mechanische Maschinen, das klingt jetzt zwar wie ein Witz, gehen dafür nicht. Die Maschine muss also eine motorisierte sein. Im Angesicht unserer finanziellen Situation, spielt dabei auch der Preis eine Rolle. Um eine mechanische Maschine zu bedienen, bräuchte ich drei Hände. Eine die kurbelt, eine, welche die Maschine hält und eine zum Beschicken mit dem Schneidegut. Eine Pastamaschine ginge dafür, wenn ich sie irgendwo in meiner Wohnung an einem Tisch o.ä. fixieren könnte. Über so eine Möglichkeit verfügen wir nicht. Außerdem würde ich die Maschine nicht unbedingt an einem fournierten Tisch anschrauben wollen. Dazu kommt die Handlichkeit der Pastamaschine. Wenn ich die Kurbel benuzte, schleife ich mit der Hand auf dem Tisch. Nach einiger Zeit kann das ziemlich schmerzhaft werden. Zu beachten gilt weiterhin, daß Tee als Schnittware in Randnähe des Tisches, zusätzlich auch den Boden mit versaut. Ich will nur Tee schneiden und nicht neu vorrichten.
Wie Sie hinter der Maschine sehen können, mariniere ich das Schnittgut, in dem Fall, Weinblätter, gleich mit Rum und einem Vanilleauszug. Die Weinblätter sind von einem Rabländer Bewohner, dem ich hier dafür recht herzlich danke.Weinblätter sind etwas gröber als z.b. Brenn- oder Taubnessel. Auch Haselnußblätter sind sehr weich. Sind jedoch ziemlich ausgereifte Blätter dabei, muß diese Maschine auch zum Einsatz kommen.
Wie schon geschrieben, mariniere und fermentiere ich diese Blätter sehr kurzfristig. Bei längerer Fermentierung entwickeln diese Blätter eine sehr dominanten Eigengeschmack. Für Tee ist das wünschenswert; für Tabak nicht.
Diese Maschine ist für den 1,5mm-Schnitt die beste:
Bei der AgriEuro, so nennt sich der Händler, sind auch die Ersatzteile zu bestellen. Ich würde mir gleich die kleinen Zahnräder aus Guß bestellen, die bei einer Überanspruchung brechen können.
 
 
 

Kleiner Bericht von meiner Teeproduktion

Beim Schneiden der Kräuter in 1,5 mm mit der elektrischen Pastamaschine, hatte ich sowohl beim Teetrinken als auch beim Rauchen der Kräuter den Eindruck, bisweilen spezielle Kräuter intensiver zu schmecken. Die Feigenblätter zum Beispiel, schmecken witzigerweise nach Cocos. Nicht nach Koks. Deswegen habe ich Kokos mit C geschrieben. Auch die Weinblätter waren bisweilen etwas dominant. Positiv gemeint.

Der neue Geschmack nach dem Schneiden in einem Millimeter, überrascht mich. Ich stelle eine Geschmacksharmony fest. Ich muss meine Kräutermischungen neu arrangieren. Den Anteil an schwarzem Tabak muss ich etwas reduzieren. Ich suche mir jetzt einen helleren. Gleichzeitig möchte ich den Anteil von Feigenlaub erhöhen. Und ausgerechnet unser Feigenbaum am Haus, hat den Geist aufgegeben. Zum Glück hat er uns einen Senker hinterlassen. Trotzdem werde ich Feigenlaub "importieren" müssen. Das wird eine besondere Herausforderung. Schon der "Import" von ungespritztem, jungem Weinlaub ist hierzulande eine Herausforderung. Ich werde mitunter sehr mißtrauisch beäugt, wenn ich mich an diversen Pergolen um Weinblätter bemühe. Schließlich ist die Pergula, italienisches Nationalgut.

In diesem und im vergangenem Jahr haben wir noch keinen Huflattich gebraucht. Wir hüten uns vor einem Husten, der uns verdächtigerweise, sofort einer Intubation aussetzen würde. Der Statistik halber, versteht sich. Wie sagen wir heutzutage? Nur die Intubation führt zum Genesenenstatus und damit zur Reisefreiheit.

Trotzdem, hier noch mal sehr herzlichen Dank an meine chinesischen Freunde für die wirklich herrliche Maschine. Die läuft dazu so leise und ruhig, wie wir es gern haben. 

Ich wollte noch fest halten, dass ich für ein paar Gramm Brennnesseltee mit Stiel !, in der Apotheke über vier Euro bezahle. Auch für Huflattich (Hustentee). Das ist wesentlich teurer als Tabak ! Da ist die Maschine ein wirklicher Gewinn für unseren Haushalt. Also, bitte liebe Besucher, pieselt uns bitte nicht in die wertvollen Brennnesseln beim Spazieren gehen. Nicht, dass wir noch Eure Corona als Tee trinken müssen.

 

Heute mal eine kleine Einführung in die Zigarettenproduktion - Stopfen

Ich hab mal eine kleine Bildreihe erstellt, wie ich einen zusätzlichen Filter in die Hülse befördere.

Die Hülse, in dem Fall ein Zen-Baumwollfilter 15 mm, 8 mm Durchmesser.

Der zusätzliche Baumwollfilter, auch von Zen, ist 20 mm lang und 7,5 mm im Durchmesser.

Das letzte Bild zeigt Ihnen den Filter nach dem Rauchgenuss.

Ist dieser Filter zu braun, müssen Sie lediglich die Likörzugabe reduzieren.