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Ankündigung: Morgen Test der neuen Suzuki GSX-S 1000 GT

 

Mein Motorradhändler Markus und sein Team, haben mich angerufen und zu einer Probefahrt eingeladen. Ich fasse das als Test auf, weil ich natürlich die GSX-S 1000 FA fahre. In meinen Augen, ist das die beste Suzuki, die jemals gebaut wurde.

Die Probefahrt, Markus und sein Team als auch die Werkstatt, stelle ich Euch morgen genauer vor. Auch mit ein paar Fotos. 

 GSX-s 1000GT

Wie gesagt: Meine Maschine hat jetzt 80 Tkm weg. Ich musste weder den Kettensatz noch einen Bremsbelag wechseln. Nun gut; ich bin ein alter Mann. Dafür habe ich aber Respekt vor sehr guter Technik.

Selbst nach meinem Sturz, waren lediglich der Kupplungshebel und der Blinker fällig. Und das will doch was heißen:-))

Ich teste nicht wie Profitester. Ich teste als Verbraucher, der im Werksverkehr, täglich auf die Maschine steigt, um seiner Arbeit nachzugehen. Ich fahre allgemein im Dunkeln los uns komme im Dunkeln zurück.

Dazu gebe ich noch Tipps zu Reifendruck, Reifenwahl und Fahrverhalten in unseren Südtiroler Bergen.

Kleine Ausfahrt 110121

Gestern sind wir wieder Mal ausgefahren. Eigentlich wollte ich wissen, ob ich das schon mit dem Moto fahren kann. Um es kurz zu schreiben; es geht nicht. Auf der Südtiroler Seite des Eggentals wäre das bedingt fahrbar. Ab der Höhe Laurin-Welschnhofen ist es aber sehr anspruchsvoll. Angesichts der Fahrkünste der Autofahrer, die wir schon mittlerweile als hirnrissig beschreiben können, rate ich den Motoristi von so einer Tour ab. Auf der Fleimser Seite befand sich stellenweise Schneeglätte auf der Straße, die sich langsam in Eisglätte verwandelt. Mir fielen auch wieder die Panzer auf, die über keinerlei Spritzschutz verfügen, Kurven schneiden und deren Fahrerinnen in Tunnels, Aufblend- von Abblendlicht nicht unterscheiden können. Wann wird das endlich kassiert!? Liebe Fahrerinnen: Im Tachometer, neben oder unter der Geschwindigkeitsanzeige vor ihren verschmierten Augen, brennt ein blaues Lämpchen. Das zeigt Ihnen, Sie benutzen gerade Aufblendlicht. Ich rede noch nicht von den sechs anderen brennenden Leuchten an ihrem Panzer. Und wenn Sie Steinschläge auf Ihrer Scheibe haben, ist es garantiert einer Ihrer Kollegen ohne Spritzschutz. Sie können dann gemeinsam zu Carglass gehen und dort ein Käffchen trinken für 100.-Euro:-))

Ich habe nicht fotografiert. Joana hat das übernommen. Immerhin waren auf dem Berg, -6°C. Der Himmel war blau und wolkenlos. Auf den Hauptstraßen war reger Lieferverkehr. Bis auf wenige Ausnahmen, sind alle kleinen Hotels und Restaurants geschlossen. Der Besuch dieser Einrichtungen, auch im Freien, ist uns eh untersagt. Dann nehmen wir uns eben die Banane und den Kaffee mit. Unser Schaden ist das ganz sicher nicht. Die Kleinunternehmer leben von ihren Umsätzen. Sie klauen sich ihr Geld nicht aus dem Steuersäckel. Wir haben übrigens im "Parlament" des Landes, Damen sitzen, die tatsächlich im Monat, eintausend Euro verfahren. Man könnte jetzt fragen, an welcher Straße der tägliche Dienst statt findet. In Pandemiezeiten, wohlgemerkt! Und jetzt die Hauptfrage:

Wer zahlt uns Saisonarbeitern die Kilometer, die wir tatsächlich fahren? 

Was stellen wir fest? Ich sage es hier nicht. Um die Familie zu sehen, fahren unsere Saisonarbeiter, täglich wohlgemerkt, mehrere hundert Kilometer zu ihren Lasten. Und die Arbeiter klauen sich keine 12000.-Euro im Monat!

Es wird langsam Zeit, das eigene Gewissen zu prüfen. Ich rede von einem Südtiroler Gewissen. Ist das nun ein Volk oder nicht? Ich  sage es auch gern im Vergleich mit der DDR. Bei uns hätte sich das ein Abgeordneter, ein von arbeitenden Menschen gewählter Vertreter des arbeitenden Volkes, garantiert nicht getraut! Er wäre zu dem, umgehend aus dem Parlament, dem Kreis- oder Bezirkstag relegiert worden.

 

 

 

 

 

Ein wirklich kleiner Tipp zu meinen Eintöpfen

Die sparsame Küche

Bekanntlich sind viele Deutsche, Deutschstämmige, Franzosen und auch die Genießer unter uns, Saucenfans. Der Grundansatz für eine wirklich wohlschmeckende Sauce wird bei einem Eintopfgericht ohne jegliche Extrazutaten, besonders gut erfüllt. Die artgerechte Vielfalt der Zutaten. Nur, die Bindung fehlt.

Und genau ab dem Punkt, wird aus einem Eintopf- bisweilen ein Zweitopfgericht. Die Brühe (in der Fachsprache- Jus oder in den Alpen-Säftl) gießen wir jetzt über die Kante in ein zweites Gefäß. Die Brühe binden wir dann.

Die Methoden:

1- Wir binden ganz einfach mit einer Mehlschwitze (in der Fachsprache - Roux)

2- Wir binden mit einem Dunst (das ist doppelgriffiges Mehl aus Mais, Reis, Weizen usw.)

Diese Methoden erfordern ein aufkochen und Nachziehen

3- Wir binden mit Kartoffelflocken (bekannt als Püreezubereitung-ohne Milchzusatz)

4- Wir pürieren Bestandteile des Eintopfes und rühren das zurück

Sobald wir dem Eintopf, Sättigungsbeilagen wie Reis, Nudeln, Kartoffeln usw. zu gegeben haben und die zusammen mit dem Fleisch, Fisch usw. gebraten und gekocht haben, haben wir auch die passende Sauce in dem Saft. Bisweilen können wir auch mit Gewürzzugaben, den Geschmack noch etwas beeinflussen. Dieser Püreezubereitung können wir geschmacksgebende Pürees in Form von Wurzelgemüse, Pilzen usw. zusetzen. Das geht auch mit einer Frischezugabe. Zu beachten ist dabei, sobald diese Frischezugabe zugesetzt wird, ist der unmittelbare Verzehr, Pflicht. Das läßt sich einfach nicht lagern oder aufbewahren. Sollte die Sauce oder das Gericht mit Frischeanteil nicht aufgebraucht werden, muss Alles zusammen, noch einmal aufkochen. Dafür eignet sich bei kleineren Mengen auch eine Mikrowelle (abdecken nicht vergessen bitte).

 

 

Ausflug 060122

Im Alpentourer und auch in anderen Tourenberichten, wird der Gampenpass als wenig anspruchsvoll beschrieben. Ich frage mich oft, wann das die Beschreiber getestet haben. Im Winter, in Saisonzeiten mit Lastverkehr und im zeitigen Frühjahr sieht das etwas anders aus. Wir starten also bei Sonnenschein und trockenen Straßen in Meran. Für einen Feiertag war gestern recht wenig Verkehr. Auf dem Gampen - oben hingegen, war viel Betrieb. In zwanzig Minuten Fahrzeit, auf rund zehn Kilometern, dürfen Motoristi den Unterschied zwischen leicht und sehr anspruchsvoll üben. Ich bin ehrlich. Durch die oberen Passagen bin ich mit dem ersten und zweiten Gang gefahren. In diesen Gängen wirkt die elektronische Hilfe. Die Tour war für mich wieder die erste Balanceübung seit meinem Unfall.

Ausflug 030122

Gestern war ich mal mit dem Motorrad auf dem Reschen. Im unteren Vinschgau war es ziemlich kalt bei meinem Start um Zwei. Ab Schlanders wurde es wärmer. Am wärmsten war es meiner Meinung nach in Laas und Eyrs. Der Verkehr war um diese Zeit erträglich. In Richtung Reschen musste ich einen LKW überholen und zurück, auch einen. Unsere italienischen Gäste fuhren wie immer in Vierer - bis Sechsergruppen. Auf dem kleinen See wurde Eis gelaufen. Auf dem großen- habe ich nichts bemerkt. Das Eis ist ein sehr gutes Spiegeleis. Oben ging ein recht frischer Wind  aus der Richtung Inntal. 

Ein paar Handyfotos hab ich gemacht. 

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