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Fortsetzung Die Motive

Vermisst im Martelltal

Im Büro liegen nun die Auswertungen mit der Zeit des Todes von Toni. Auch der Unfall ist zeitlich ziemlich konkret beschrieben. Die ersten Daten waren dazu einfach noch zu ungenau. Jetzt kann Toni die Tatzeit ziemlich genau eingrenzen.

Alfred ist innerhalb sechs Stunden nach seinem Unfall gestorben. Er kann frühmorgens unmöglich warm gewesen sein. Die Feststellung von Max, dem Radfahrer, muss andere Ursachen haben. Zuerst muss Toni den Max, der einsitzt, fragen, wie warm er Alfreds Körper empfunden hat. Alfred lag auf Morastboden. Toni glaubt, der Boden ist im Sommer oder Herbst etwas wärmer als der gewöhnliche Boden. Toni denkt, der Boden hält auch die Wärme etwas länger. Das könnte auch an der Wassertemperatur liegen, die natürlich in die Umgebung abgegeben wird.

Von der Zeit her, passen viele Bewegungen der Verdächtigen in den Rahmen. Die Verdächtigen hätten demnach alle, Alfred bedrängen können. Welches Motiv jetzt das wichtigste ist, dürften die Beweise klarstellen.

Das kommende Kapitel heißt:

Die Beweise

Das ist das vorletzte Kapitel. Das letzte Kapitel

Die Aufklärung

ist dann geheime Verschlußsache.

Ab dann, fängt der Roman:

Dana - das Zimmermädchen an. Das ist ein Arbeitstitel. Ich muss die

Titelvergabe und den Schutz erst recherchieren.

Das Zimmermädchen etc. als Titel ist leider schon besetzt.

Nebenbei arbeite ich an "Joana 2", die Fortsetzung des Liebesromans "Joana"

Fortsetzung Die Motive

Vermisst im Martelltal

Monika verspricht Toni, ihm bei seinen Ermittlungen zu helfen. Toni verspricht sich Etwas davon. Monika hat sowohl reichlich Menschenkenntnis als auch ein sehr logisches Denkvermögen. Der Polterabend geht ziemlich lange. Alle freuen sich, diesen Anlass ganz in Familie zu feiern. Ein paar Hausgäste kommen neugierig gratulieren. Eigentlich reicht das, um es im Umfeld bekannt zu machen. Die Zwei haben die Hochzeit in Lana bestellt.

Am Morgen trifft sich die Familie. Alle sind nervös. Die Frauen haben jetzt schon feuchte Augen. Tonis Eltern warten in Lana. Die Hochzeit ist schnell beglaubigt. Nur die Familienangehörigen fotografieren etwas. Gemeinsam Essen, wollen die Gäste auf der Hütte. Flavio hat schon Etwas vorbereitet. Es gibt ein Ultner Spanferkel vom Grill. Das ist zusammen mit einem Ultner Lamm gekommen, das Flavio bestellt hatte. Das Lamm grillt er auch. Vielleicht haben die Gäste Appetit darauf. Den Rest wird er sicher an die anderen Gäste verkaufen. Die schleichen eh schon eine geraume Zeit um den Grill. Der Duft lässt sie nicht ruhen.

Trotzdem Keiner von der Hochzeit gesprochen hat, sind nahezu fünfzig Gäste zugegen. Marco lacht zusammen mit Lukas. "Südtiroler Verschwiegenheit", sagt Marco.

Frieda und Lukas übernehmen die Kosten. Sie streiten darüber gerade mit Waltraud und Walter. Die Einigung wird mit einem Selbstgebrannten begossen. Sie teilen sich die Kosten. Der Abend ist sehr schön. Vollziehen kann Toni die Ehe heute nicht mehr. Er ist schwer angetrunken. Monika tröstet ihn und sagt, "die Ehe hast du ja gestern schon so gut vollzogen."

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Motive

Vermisst im Martelltal

Geschafft. An der Hütte hängt ein Beutel von Monika. Zwei Gläser Pilze sind darin. Monika ist nicht da. Das würde jetzt noch fehlen. Er schaut vorsichtig hinter seine Hütte. Dort steht seine Hollywoodschaukel neben einem Grill. Auf der Schaukel sitzt Monika.

"Ich habe heute frei."

Sie schlägt die Beine übereinander. In der Hand hat sie eine Kaffeetasse. Was das heißt, wenn Monika die Beine übereinander schlägt, muss Toni nicht erraten. Monika hat eh sehr wenig an. 'Und das jetzt', denkt Toni. 'Naja. Den Lohn hat sie schon her gehängt.'

"Hast Du viel zu tun?"

"Ich habe mehrere Verdächtige und auch mehrere Spuren."

"Kann ich dir etwas Ordnung in die Suche bringen?"

"Kommt drauf an, wie lange du suchen möchtest."

"Naja. Ich denke, das wird relativ schnell gehen bei dir."

'Wie Recht sie hat', denkt Toni.

Nach zwei Stunden will Monika noch etwas Essen kochen. Sie hat Hunger. Toni auch. Monika wirft den Grill an. In der Tasche hat sie zwei Riesensteaks. Schon fertig gewürzt. Was will Toni mehr? Toni hat in der Hütte zwei leere Blechdosen, die er als Topf benutzt. In eine der Dosen gibt er den Inhalt von einem Glas Pilze und stellt sie mit auf den Grill. "Natur pur", stöhnt Monika. Monika macht einen recht zufriedenen Eindruck. Toni auch. Ihm kommt vor, als wäre der Kopfinhalt jetzt frisch sortiert.

Das Essen schmeckt prima. "Was glaubst du, wer es war?"

"Eigentlich rede ich nicht gern in diesem Stadium darüber. Es gibt mehrere Verdächtige."

"Du traust mir nicht?"

"Schon. Aber, ehrlich gesagt, will ich vermeiden, über Unschuldige zu richten. Was ich dir sage, ist schnell im Volksmund."

"Du hast Recht. Manchmal kommt schon diese oder jene Bemerkung unkontrolliert heraus. Du kennst ja die hellen Ohren unserer Gäste."

"Habt ihr heute auf?"

"Wir haben immer auf. Das weißt du doch."

"Hat die Mama heute Dienst."

"Ja. Papa ist auf der Jagd."

"Und wo ist dein Freund?"

"In Bulgarien oder in der Türkei."

"Ist er schon lange weg?"

"Über einen Monat. Willst du etwas von ihm?"

"Nein. Nur von dir."

"Du Scherzbold!"

Die Pilze zum Fleisch schmecken vorzüglich.

Fortsetzung folgt

Sieht aus wie die Brenta:

 

Fortsetzung Die Motive

Vermisst im Martelltal

Danach lässt er seine Videos von den ausgebrachten Kameras durchlaufen. Stefan geht zusammen mit Christine die Stelle ab. Was suchen sie Zwei noch? Würde er jetzt die Regel anwenden, nach der Täter den Tatort wieder besuchen, stünden die Zwei ganz Oben in der Liste der Verdächtigen. Er notiert sich die Stelle und die Zeit der Aufnahme.

Die Meldungen von den deutschen Kollegen enthalten bereits die Namen der Radfahrer. Deren Fingerabdrücke und Genproben müssen noch abgeglichen werden. Es wird spannend. Das Innere des Leihautos wurde genau untersucht. Es gibt reichlich Spuren.

Bei den Aufnahmen vom Hotel bemerkt Toni, die Autorennfahrer haben in diesem Hotel auch zwei Tage genächtigt. Alle drei Autos standen in der Tiefgarage. Er sucht die Zeit ihrer Ankunft. Kurz darauf findet er sie. Das fällt mit der Unfallzeit von Alfred zusammen. Der Weg zu Alois ins Hotel ist unvermeidbar. Dieser Besuch kann zu einem Schlüsselbesuch werden. Er ruft sofort an, um einen Termin festzulegen.

Beim weiteren Verlauf des Videos bemerkt Toni die Mutter von Alfred. Sie legt einen Blumenstrauß und ein Bild an die Stelle des vermeintlichen Unfalls. Toni stutzt etwas. Er hat kein Bild gesehen. Woher weiß Maria, welche Stelle die richtige ist? Er hat es ihr nicht gesagt.

Toni fängt umgehend an, die Videos der öffentlichen Überwachungskameras noch einmal anzuschauen. Darunter sind sicher Bewegungen sichtbar, die bei der Ermittlung zusätzlich helfen.

Am kommenden Morgen treffen die Daten der Radfahrer ein. Toni stellt bei seinen Kollegen den Antrag, die Radfahrer auszuliefern. Zuerst, wegen Verhören und zweitens, wegen Diebstahl. Die anderen Vermutungen lässt er erst mal ruhen. Seine deutschen Kollegen versprechen die Auslieferung. Die umweltfreundlichen Radfahrer bekommen also eine gratis Taxifahrt nach Südtirol. Marco scherzt am Telefon nach der Information von Toni."Wir stellen ihnen einen Hometrainer in die Zelle."

"Wenn unsere Carabinieri mit dem Radiergummi wedeln, rennen die von ganz allein", antwortet Toni und lacht etwas dabei. Trotzdem steht jetzt für Toni die Frage, ob denn Genproben und Fingerabdrücke als Beweis reichen und zugelassen werden. Marco ist der Meinung, sie sind beweiskräftig. Zusammen mit den anderen Indizien, würde das reichen. Die Zwei machen natürlich die Rechnung ohne die Deutschen. Das Verbrechen fand aber in Italien statt. Marco wird das gewinnen, denkt Toni.

Fortsetzung folgt

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