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Kleiner Hinweis zur Ernährung

Hinweis

 

Gelegentlich werden wir und nicht nur wir, von angeblichen Ernährungsberatern gewaltig hinters Licht geführt.

Ich gebe dazu mal ein paar Stichworte:

Tatyana Bocharova

"Die Endokrinologin Tatyana Bocharova sagte Reportern, wie viel Zucker sich ein gesunder Mensch leisten kann. „25-50 g ist die tägliche Zuckermenge für einen Erwachsenen. Dies ist die Empfehlung der WHO."

 

Rechnen wir mal:

"Kohlenhydrate:

Richtwerte für die Kohlenhydratzufuhr müssen den individuellen Energiebedarf, den Bedarf an Protein und die Richtwerte für die Fettzufuhr berücksichtigen. Für die Deckung des Energiebedarfs spielen Fette und Kohlenhydrate die wichtigste Rolle. Eine vollwertige Mischkost sollte begrenzte Fettmengen und mehr als 50% der Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten enthalten.

DGE Richtlinie

Bei rund 2000 Kcal Tagesverbrauch wäre das, bei 50%, 1000 Kcal an Zucker. Zucker ist ein reines Kohlenhydrat. Rechnen wir das durch 4 Kcal pro Gramm, ergäbe das direkt 250 g Zucker.

Und nun wissen Sie genau, was Sie von solchen Doktoren, Professoren, "Ernährungsberatern" und Heilsbringern zu halten haben. Am besten, diese Volltrottel versuchen es erst Mal mit Mathematik, ehe sie von Essen und Ernährung schwätzen:-))

Fortsetzung Die Motive

Die Karte funktioniert endlich. Die Nervosität legt sich bei den Hausgästen. Toni kann endlich nach Alois und Christine fragen. Alois hört das und bittet Toni ins Büro.

Auf die Frage, wo er sich bei dem Arztbesuch Christines aufhielt, antwortet er locker. "Ich habe in der Bar einen Kaffee getrunken."

Toni fragt sofort, ob es ein Kaffee mit Schuss war. Alois empfindet die Frage etwas beleidigend.

"Und wenn?", antwortet er.

Toni weiß schon, warum er das fragt. Die Südtiroler verrechnen sich ziemlich oft bei der Größe des Schöppchens. Auch das Addieren des Konsums fällt ihnen ziemlich schwer. Null Komma Fünf Promille sind schnell erreicht.

Mit den Daten vom Arzt weiß Toni jetzt, wann die Zwei vermutlich zurück gefahren sind.

"Bist du gleich nach der Behandlung zurück gefahren mit Christine?"

"Ja. Ich habe sie nach Hause gebracht."

Toni muss etwas überlegen. Wann war der Arztbesuch und wann der Unfall? Das passt nicht zusammen. Er muss Kleinbei geben.

"War Christine die folgenden Tage auf Arbeit?"

"Ich weiß nicht", antwortet Alois.

Toni wird misstrauisch. 'Alois weiß nicht, ob eines seiner Zimmermädchen, die werdende Mutter seines Kindes, gearbeitet hat.'

"Wer ist die Gouvernante hier?", fragt er Alois.

"Alena", antwortet Alois.

"Die brauche ich jetzt für einige Fragen", sagt Toni.

Alois lässt Alena von Karin ausrufen.

Es dauert nicht lange und eine sehr hübsche Frau kommt zur Rezeption. Alena. Karin ruft Toni zu Alena und stellt die Zwei untereinander vor. Toni rollt mit den Augen und bringt den Blick nicht weg von dem wunderschönen Weib. Alena bemerkt das und lächelt.

"Wie heißt Du?"

"Alena."

"Woher kommst Du?"

"Aus Moldawien."

"So weit? Gefällt es dir hier bei uns?"

"Nein. Ich bin wegen dem Geld da."

Toni ist von der Ehrlichkeit und dem guten Deutsch etwas beeindruckt. So ein gutes Deutsch sprechen nicht mal seine Landsleute.

Fortsetzung folgt

 

Valparola

Fortsetzung Die Motive

Toni hat sich deswegen sterilisieren lassen. Mit reichlich Schadenfreude würde er auf eine angebliche Vaterschaft reagieren. Letztendlich könnte er sich extra für die Vaterschaft, die Fruchtbarkeit zurück geben lassen. Das ist zwar etwas teuer. Dafür ist es aber auch wirklich sein Wunschkind und kein Kuckucksei. Er weiß schon, dass die hiesigen Frauen gerne eine Mischung anstreben, um gewisse Erbkrankheiten zu vermeiden. Der persönliche Spaß kommt dabei sicher nicht zu kurz.

In einer Neidgesellschaft führt das bisweilen zu Reibereien. Und die landen eben bei ihm auf dem Schreibtisch. Toni sieht ein, er lebt davon. Traurig.

Auf der Rückfahrt steht er fast eine Stunde im Stau. Der Straßendienst ist bei der Arbeit. Der Herbstschnitt der Straßenränder ist fällig. Er fragt sich gerade, ob das Sondermüll ist oder dem Kompost zu gegeben wird.

Warum wird die Straße ausgerechnet immer im Werksverkehr gepflegt? Toni bekommt langsam etwas Wut. Die Reise in das fünfzehn Kilometer entfernte Naturns dauert weit über eine Stunde. Toni fragt sich, warum er nicht zu Fuß gegangen ist.

In der Gelben Schwalbe angekommen, trifft er wieder Mira. Mira hat gerade mit Gästen zu tun, die sich mit ihr um die Rechnung streiten. Der Inhalt der Hausbar ist denen zu teuer. Mira bemerkt Toni und empfiehlt den Gästen, sich direkt bei der Polizei zu beschweren. Sie zeigt dabei auf Toni. Toni wird etwas rot bei dem Hinweis. Sofort herrscht Ruhe bei den Gästen und sie wollen zahlen ohne zu murren. Ihre Karte wird von dem System nicht angenommen. Die Gäste, eine Familie mit Kindern und Großeltern, werden nervös. Sie schauen sich untereinander etwas zweifelnd an. Toni amüsiert sich innerlich. Der Familienvater zückt sein Portemonnaie. Nach dem Öffnen entfaltet sich eine Kartensammlung, die hier zu Lande vergeblich einen Vergleich sucht. Mira staunt bei dem Anblick. Der Vater zückt eine andere Karte: "Probier die mal", sagt er zu Mira. Karin kichert etwas am Computer in Richtung Toni.

Karin sieht am Computer den Kontostand der Karte.

Fortsetzung folgt

Castel Belfort

cronjob