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06.10.2019

Liebe treue Leser,

diese Sommersaison war für mich ziemlich hart und ich bin kaum zum Schreiben gekommen. Ab Oktober wird sich das wieder ändern.
Aktuell arbeite ich an einem Projekt, das ich mal kurz als „Eintopfgerichte“ bezeichne.
Die werde ich dann gebündelt als PDF-Datei zur Verfügung stellen.
Die Eintopfgerichte sind klassische a la minute-Gerichte, die sich sehr gut nach der Arbeit oder bei wenig Freizeit zubereiten lassen. Der Vorteil eines Eintopfgerichtes liegt aber darin, daß nur eine Brennstelle und ein Topf benötigt wird.
 

Knödel

Knödel

Es gibt hunderte Knödelarten und -gerichte. Dabei werden vornehmlich Semmelknödel als Knödel bezeichnet, was seinen Ursprung in der österreichischen, vornehmlich-alpinen Küche hat. Als Knödel ist in erster Linie der klassische Semmelknödel gemeint. Die hunderte von Rezepten strotzen vor Umständlichkeit und dazu, oft, von falschen bis falsch dosierten Zutaten. Knödel stellen sich am besten in einem etwas größeren Topf her, der auch als Knödelmassenbehälter dient. Auf Induktionsplatten können auch normale Stahlschüsseln als Topf dienen. Dabei ist zu beachten, daß die Induktionsplatte mit geringerer Kraft betrieben und das Gargut beim Anschwitzen gut bewegt wird. Es eignet sich besonders ein Silikonspachtel. In erster Linie werden Knödel gedämpft. Wenn ich keine spezielle Dämpfbehälter oder Dämpfer besitze, eignet sich als Ersatz ein Topf mit einem gut schließenden, passenden Deckel. In diesen Topf lege oder stelle ich einen passenden Teller und untergieße den mit Wasser. Man kann auch mehrere Teller übereinander stellen, um die entsprechende Höhe bzw. den passenden Abstand zur Wasseroberfläche zu bekommen. Die Knödel werden dann auf den oberen Teller platziert. Das Wasser bringt man zum Kochen, setzt die Knödel auf das Tellerpodest und deckt den Topf zu. Knödel benötigen zwischen zehn und fünfzehn Minuten. Knödel kann man auch aus frischem Brot herstellen. Ihr Brot muß nicht alt sein.

Nebenbei: Bewahren Sie Brot bitte nicht in Plastiksäcken oder in verschlossenen Brotkästen auf. Dieses Brot schimmelt binnen zwei Tagen und wird damit giftig. Brot kann man mit einfachsten Methoden auffrischen. Dazu nimmt man einfach eine Pfanne oder einen Topf mit Deckel. Gibt ein paar Tropfen Wasser dazu, legt das Brotstück hinein und bäckt das Ganze, zugedeckt, ein - zwei Minuten bei zügiger Hitze auf. Es eignet sich auch eine Sprühflasche mit Wasser zum Befeuchten das Backraumes. Eine andere Methode ist das Auffrischen mit der Mikrowelle, was aber zu einem zähen Teig führt.

Eine Semmel wird so zu einem Kaugummi.

Wir schälen als Erstes eine Zwiebel. Wenn wir etwas Speck in den Knödel geben möchten, können wir ein paar Scheiben abschneiden. Manche möchten im Knödel etwas Brühwurst oder Schinken, was auch in Scheiben geschnitten wird. Pilze sind lediglich zu putzen und eventuell zu halbieren.

Zunächst nehmen wir einen Blender und geben die geviertelte Zwiebel rein. Das bedecken wir mit Öl. Mittels Impuls zerkleinern wir die Zwiebel. Jetzt geben wir unsere Wunschzutaten dazu, die mit angeröstet werden sollen. In der Zwischenzeit erwärmen wir den Topf in den wir den Mixbecherinhalt zum anbraten hineinschütten.

In den Mixbecher geben wir jetzt Brühe oder Wasser mit gekörnter Brühe, zwei-drei Eier, Kräuter nach Wahl, Salz, Pfeffer, je nach Wunsch - Pilze, Spinat, Speck, Wurst, Schinken, Rote Beete usw. und mixen das bis zu dem Punkt, den wir uns wünschen. Je kleiner eine Zutat gemixt werden soll, desto früher fügt man sie der Mischung zu. Mit dem Ergebnis löschen wir die Zwiebel im von der Flamme getrennten Topf ab und nutzen die Restwärme des Topfes zum Erwärmen der Zutaten. In diese Flüssigkeit geben wir unser, in dünne Scheiben, geschnittenes Brot. Das Ganze binden wir mit Semmelbrösel und lassen es etwas ziehen.

Wer zu Hause einen Kutter hat, der im Hausgebrauch auch Zerkleinerer genannt wird, kann sein Brot mit diesem Gerät kuttern. Dabei entsteht genau die Mischung, welche die Zugabe von Semmelbröseln erübrigt. Dazu kann man auch in Scheiben geschnittenes Frischbrot verwenden. Je frischer das Brot, desto sparsamer wird die Flüssigkeit für die Knödel verwendet. Sprich, man benötigt weniger Brühe.

Knödel werden mit feuchten Händen geformt. Eine Möglichkeit sind Nocken, die man mittels Saucenlöffel formen kann.

 
 

Reibekartoffel

Reibekartoffel

Für dieses Gericht gibt es mehrere Namen. In Italien nennen wir das Kartoffelfrittate und in Deutschland, teilweise, Kartoffelpuffer oder Reibekuchen. Im Erzgebirge wird das Gericht, Grüne Fratzen und, eine spezielle Variante, Götzen genannt.

Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Die Zubereitung ist mit moderner Technik heute relativ einfach und kann auch als Minutenküche praktiziert werden. In vielen Ländern ist die Reibekartoffel eine Beilage.

Interessant ist das Kartoffelgericht als Brotersatz für Menschen, die ein paar Kohlenhydrate einsparen müssen oder wollen, weil sie sich wenig bewegen.

Wir schälen die Kartoffeln und schneiden sie in kleinere Stücke. Die geben wir in ein Mixgerät und fügen ein Ei dazu. Gewürzt wird das mit Kümmel, Salz, Pfeffer und einer extrem kleinen Prise Zucker. Dazu geben wir einen winzigen Spritzer Öl. Jetzt mixen wir die Kartoffeln so lange, bis ein flüssiger Brei entsteht. In diesen Brei geben wir Zwiebel, die wir geschält und, per Hand, in kleine Stücke oder Scheiben dazu geschnitten haben. Das Ganze wird jetzt weiter gemixt bis die Zwiebel gehackt ist. In verschiedenen Varianten können wir Kräuter, Karotten, Sellerie oder diverse Früchte zugeben. Eine spezielle Variante kann man auch mit Joghurt, weichem Käse oder Quark herstellen.

Am besten brät man diese Masse im Backofen oder Grillgerät. In der Pfanne geht das auch, abgedeckt - bei kleiner Flamme, nach Möglichkeit. Das Backblech ist mit Butter einzureiben und die Pfanne mit Öl.

Die Reibekartoffel läßt sich belegen wie eine Pizza. Feuchte Gemüsesorten kann man in Semmelbrösel wenden oder mehlieren, damit die Eigenfeuchtigkeit gebunden wird.

Sehr gut schmeckt eine Südtiroler Möglichkeit, bei der wir die Frittate mit Schnalser Speck und herzhaftem Stilfser Käse belegen.

 

Verkehrshinweis für Motorradfahrer 04.03.2019

Verkehrshinweis für Motorradfahrer 04.03.2019

 

Auf der Eggentaler Staatsstraße von Bozen in Richtung Vigo die Fassa und Cavalese wird es im Frühjahr/Sommer 2019 reichlich Behinderungen geben in Folge der Beseitigung der Umweltverwüstungen durch das Unwetter vom 28./29.10.2018. Zusätzliche Staus und Behinderungen werden durch Interessierte verursacht. An Wochenenden würde ich die Straße meiden.

 

Die Mendelstraße ist in diesem Jahr in einem ausgezeichneten Zustand. Anfängern empfehle ich, das erste Mal, die Straße von Unten nach Oben zu fahren.

 

Der Imbißbetrieb am Partschiller Wald unter der Autobahn zwischen Blumau und Steg/Atzwang hat wieder geöffnet.

Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe

 

Kartoffelsuppe kann aus allen Kartoffeln als auch aus nahezu allen Kartoffelvorprodukten hergestellt werden. Dazu zählen sowohl pommes frites und Röstkartoffeln als auch getrocknete Kartoffelflocken. Bei der Verarbeitung der Kartoffelsuppe sollen nur mixende Techniken vermieden werden, weil beim Mixvorgang die bindente Wirkung der Kartoffelstärke verändert wird. Diesen Effekt kann der Koch bei anderen Anwendungen und Gerichten nutzen. In der Kartoffelsuppe ist das nicht oder nur begrenzt erwünscht.

Kartoffeln sind Gebirgsgewächse, die ursprünglich aus den Anden stammen. Aus dem Gebirge stammende Kartoffeln sind bedeutend aromatischer und gesünder als Kartoffeln aus Flachländern. In diesen Kartoffeln befinden sich mehr geschmacksgebende Mineralien als auch Vitamine.

Zunächst setzt der Koch das Fleisch oder die Rauchwurst für die Brühe an. In vielen Regionen wird Kartoffelsuppe mit Rauchfleisch gekocht. In anderen Regionen mit Speck, Zwiebel und Wurst. Neben diversen Brühwurstsorten, können auch Rauchwürste verwendet werden. Wichtig ist, daß Rauchwaren und Wurst nicht kochen dürfen. Das heißt, die Wurst- und Rauchfleischsorten werden entweder nach der Fertigstellung zugegeben oder vor dem Kochen der Kartoffel, entfernt. Die üblichen Sofrittozutaten kommen dazu. Nach fünf Minuten Kochzeit nehmen wir die Zutaten raus und geben geschnittene Kartoffeln in die Brühe. In der Zwischenzeit zerkleinern wir das Fleisch und das Gemüse. Das geben wir wieder zu den Kartoffeln. Kartoffelsuppe wird mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und Majoran abgeschmeckt. Bestimmte Zugaben kann man nachträglich zufügen. Zum Beispiel gegrillte- oder gebratene Zugaben. Manche mögen in der Kartoffelsuppe frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und andere, die allesamt nach der Fertigstellung der Suppe zugegeben werden. Nach der Zugabe frischer Kräuter, kann die Suppe nicht mehr gelagert werden. Vor dem Lagern der Suppe, müssen die Kräuter wie alle frischen Zutaten gekocht sein.

 

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