Skip to content

Fortsetzung Die Ermittlung

Das Handy klingelt. Die Sekretärin von Marco geht ran. Sie sagt, auf der Seiser Alm hätte Darek mit Jolka und auch Soltan, in mehreren Betrieben gedient.

"Jetzt wird's lustig", ruft Marco. "Wir können hier auch noch andere Betriebe abklappern."

Der Aussage der Sekretärin folgend, dürfen sie noch eine Hütte und zwei Hotels besuchen. Eine neue Runde beginnt.

Sie fahren gleich wieder los. Noch am gleichen Tag.

Der Kofelblick und der Zirmadler sind noch fällig. Die Drei sind sich einig, es sind mehr Hotels und Hütten als diese zu besuchen. Einen schaffen sie noch. Den Rest werden sie mit Terminen von zu Hause aus erledigen.

Die Auffahrt zum Kofelblick ist für sie schon fast ein Kunststück. Die Wege sind versandet und teilweise mit Kies belegt. Marco fährt das wie ein Profi. Toni, eigentlich der Mann mit mehr Fahrpraxis, eiert gewaltig auf den Wegen. Monika verkrampft sich teilweise. Sie begegnen Wanderern, die einfach keinen Platz machen wollen. Kühe und Schafe hingegen, machen bereitwillig Platz. Sogar die Hunde, das Wachpersonal der Herden, gehen respektvoll ur Seite.

Der Kofelblick ist eigentlich eine gut ausgebaute Hütte. "Hier könnten wir auch Etwas essen", sagt Monika. Die frische Luft scheint bei ihr das Hungergefühl zu beleben. Aus dem Schatten des Schlern sieht die Seiser Alm wie ein Garten aus. Der Plattkofel leuchtet im Nachmittagslicht wie eine Goldkuppe.

Bei einem Gespräch mit der Chefin des Hauses stellt sich schnell heraus, Darek und auch die Anderen waren hier. Alle gehen ins Büro und kopieren die entsprechenden Unterlagen. Die Chefin weiß, Soltan war allein bei ihr. Auch Jolka. Darek hat zu dieser Zeit nur kurz bei ihr geholfen. Am freien Tag von ihrem Kellner. Darek arbeitete eigentlich schon im Zirmadler. Der Weg dahin ist etwas umständlich und nur zu Fuß in knapp zwei Stunden möglich. Darek hat Jolka deshalb nicht jeden Tag besucht. Wie scheint, hat Soltan die Fehlzeit ersetzt.

Langsam aber sicher, ergibt sich für die Drei eine Spur.

Nach Feierabend schauen die Drei, ob schon Törggelen angeboten wird. Noch nicht. Es finden aber schon Weinfeste statt. Toni meidet das. Er mag keinen Wein. Marco hingegen sagt, er gibt einen Suser aus. In Bozen. Am Magdalener wird schon der Suser ausgeschenkt. "Dann gibt es sicher auch schon etwas Törggelen", sagt Monika.

"Ich mag keine warme Blutwurst", sagt Marco.

"Aber das Bauchfleisch von hübschen Schweinchen, magst du ganz sicher", antwortet Toni. Marco kann nicht widersprechen und Monika lacht. Der Suser hat Toni geschmeckt. Toni hat nur ein kleines Glas getrunken. Marcos Glas war doppelt so groß. "Jetzt kannst du nicht mehr fahren", sagt Toni zu seinem Kollegen. "Der Suser hat nur ein Prozent Alkohol", antwortet Marco. "Das Gläschen wird kaum messbar sein. Meine Weinbrandbohnen im Schreibtisch haben mehr Alkohol."

"Aber hinfallen darfst du heute nicht mehr", antwortet Toni.

"Wir fahren eben vorsichtig nach Hause", sagt Monika.

"Wir treffen uns morgen im Büro", gibt Toni zum Besten. In Meran trennen sich die Drei.

Auf Tonis Hütte kommt Monika auf den Punkt. "Ich glaube nicht an die Schuld Dareks. Das war sicher jemand Anderes."

Toni scheint sich nicht sicher zu sein. "Wir brauchen mehr Spuren."

Fortsetzung folgt

Kleine Giro am 201021

Die Runde heute führte mich über Bozen, Völs, Kastelruth nach St. Ullrich, von dort über St Peter imTal nach Klausen und dann nach Hause. Die Giro war keine Freude, um es ehrlich zusagen. Auf der A22 war Stau und der Lastverkehr fuhr polternd - ausweichend über die Landstraße. Nicht nur das. Ich habe selten oder besser gesagt, nie, so viele Schüttguttransporter getroffen wie heute. "Wir bauen auf und reißen nieder...", waäre fast schon die passende Antwort. Die 20-Meter-Stücke mit neuem Bitumen, werden es uns danken. Schon morgen sehen sie so aus wie die alten Stücke zwischendrinnen. 

Ich konnte nur ein Bild schießen. Ein Trauerspiel.

Ein kleiner aber wichtiger Beitrag...

...gerade in Hinblick des Charakters von echten DDR Bürgern und deren Freunden.

"Gedanken zur aktuellen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Lage"

"Anlässlich des 31. Jahrestages der „Herstellung der Einheit Deutschlands“ veranstaltete das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden e.V. am 3. Oktober 2021 eine „Alternative Einheitsfeier“, die unter dem Motto »Nieder mit der imperialistischen Konfrontationspolitik – für eine bessere Zukunft« stand. Von dieser Veranstaltung haben wir schon einen Bericht von Rainer Rupp veröffentlicht, der im Wesentlichen den Wortlaut der Rede von Liane Kilinc enthielt (siehe https://www.freidenker.org/?p=11413 )

Rainer Rupp hat dort aber auch selbst eine Rede gehalten, die als Videoaufzeichnung vorliegt und deren Manuskript wir hiermit veröffentlichen. Das Manuskript und die tatsächlich gehaltene Rede weichen an einigen Stellen voneinander ab.

Die Webredaktion

https://www.freidenker.org/?p=11432

"Die schlechte Nachricht ist, dass es keinen Lichtblick für unser Land gibt. Egal auf welche Politikbereiche man in Deutschland oder in der EU oder ganz allgemein im Wertewesten blickt, überall zeigt sich erschreckende Dummheit gepaart mit der unausstehlichen Arroganz von Menschen, die sich selbst als moralisch höherstehend begreifen.

Auch scheint dem im Westen herrschenden System eine Gesetzmäßigkeit innezuwohnen, wonach je nach Job nur die Skrupellosesten oder dümmsten Ja-Sager in Führungspositionen gehievt werden.

Zudem sind die meisten unserer Politiker nicht nur inkompetent, sie sind spektakulär inkompetent. Das wird durch einen kurzen Blick auf die aktuelle Ministerriege bestätigt. Erschwerend kommt hinzu, dass die große Mehrheit der Abgeordneten korrupt und eng verfilzt mit Lobbys ist, was ihnen zusätzliche Gelder einbringt. Dem Volk zu dienen, ist wahrhaft ein lukratives Geschäft. Daher eine kleine Warnung zum Schluss:

Wer glaubt, dass die Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten."

Eigener Kommentar:

Nach meinen Erfahrungen bei meinen Gastgebern, darf ich feststellen, dass (wir - ich rechne mich jetzt mal trocken - teils unberechtigt, dazu) Südtiroler mit der entsprechenden, angeborenen Verschlagenheit, eher zu unseren chinesischen und russischen Freunden passen. Es wäre wirklich zu traurig, unsere Kinder ins falsche Militär zu schicken. Soviel ich weiß, ist das schon mehrmals schief gegangen. 

https://www.amazon.de/dp/B09CGCW4GF

https://www.amazon.de/dp/B09JJGS2QT

Fortsetzung Die Ermittlung

Auf der Straße zur Alm kommen sie an einen Kontrollpunkt. Eine weniger freundliche Frau empfängt sie hinter einer Glasscheibe. "Haben Sie einen Passierschein für die Alm?"

Toni zeigt seine Marke. Das beeindruckt die Dame wenig. "Sie müssen ein Tagesticket ziehen."

"Wir sind hier für eine Ermittlung."

"Das können Alle sagen."

"Rufen Sie bitte die Polizeipräfektur in Bozen oder Meran an."

"Ich sitze hier nicht, um Irgendwo anzurufen."

Marco muss anrufen. Die Präfektur verlangt, mit der Frau sprechen zu dürfen. Marco übergibt ihr das Telefon. Ab jetzt hören sie nur noch: "Ja, ja, aber...ja, ja, ist gut."

Sie dürfen für drei Euro je Kopf passieren. Kopfgeld. Es reicht für eine stark ermäßigte Durchfahrt. Toni verlangt dafür eine Quittung. Für dieses Verlangen erntet er finsterste Blicke. Es scheint, das dieses Kassenhäuschen den inneren Zusammenhalt, nachhaltig beschädigt. "Hier fahre ich nie wieder hin", sagt Toni. Der Weg nach Oben bekräftigt seine Ablehnung. Die Straße liegt voller Steinschläge. Nichts ist geputzt oder geräumt.

Oben angekommen, stehen sie anfänglich auf einem leeren Riesenparkplatz. "Für wen wurde dieser Parkplatz geteert?"

"Für die Radfahrer", sagt Marco.

"Ich hab nicht gedacht, das Fahrräder so viel Platz benötigen."

"Die Fahrräder nicht. Aber die Motorrädern, mit denen die Räder bis hier her gekarrt werden."

Am Hotel Turmtaube angekommen, stellen die Drei fest, die Saison ist schon zu Ende hier. Sie klingeln, klopfen und hupen mit den Autos. Keine Reaktion. Hinter einem Fenster bewegt sich eine Gardine. "Hier ist Jemand da", ruft Marco. Er klingelt noch einmal. Nach zehn Minuten öffnet sich die Tür. Eine etwas ältere Frau empfängt die Kommissare.

"Wir haben geschlossen."

"Wir sind von der Polizei und wollen gern etwas wissen über Darek oder Petr."

"Achso. Der Chef ist im Urlaub. Ich will mal sehen, ob ich ihnen helfen kann."

Alle gehen gemeinsam ins Büro und suchen die Personalordner. "Darek und Petr haben hier gearbeitet. "

Toni schreibt deren Nummern heraus und die Zeiten, die sie hier gearbeitet haben. Kaffee bekommen sie keinen angeboten. Auch sonstige Getränke nicht. Das ganze Treffen wirkt etwas abgekühlt und abweisend. Die Drei verabschieden sich sofort.

"Wenn das bei den Anderen auch so läuft, kommen wir nicht viel weiter", sagt Toni.

Sie entschließen sich, bei den Patronaten weiter zu suchen. Dort sind alle Daten zusammen gefasst. Danach werden sie alle Arbeitsstellen anschreiben, wo die Zwei gearbeitet haben. Das Gleiche machen sie auch mit den Daten von Soltan. "Es muss eine Spur geben", sagt Marco.

"Gehe doch mal in Krankenhaus. Vielleicht gibt es dort Unterlagen", sagt Monika.

Sie fahren gemeinsam zurück ins Büro. Kaum sind sie da, sagt eine Sekretärin, dass Unterlagen angekommen sind. Der dicke Briefumschlag liegt auf dem Schreibtisch von Toni. Nach dem Öffnen, stellt Toni fest, das Arbeitsamt hat eine Zusammenstellung der Arbeitsstellen ausgedruckt. Das Studium des Ausdruckes erleuchtet die Drei.

Einige Saisonen, haben Darek und seine Frau, nicht zusammen im gleichen Hotel gearbeitet. Jetzt müssen sie nur noch heraus bekommen, wo Soltan zu diesen Zeiten war.

Fortsetzung folgt

cronjob