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Fortsetzung Die neuen Spuren

"Wir müssen noch einmal umkehren. Ich habe vergessen zu fragen, wie Soltan zu Jolka stand."

Die Zwei gehen zurück zu Jolanda. Die steht schon im Hausflur und streitet mit Hannes. Monika versteht ein paar Brocken. Es geht um Geld. Als Jolanda, Toni sieht, hält sie inne. "Eine Frage habe ich noch. Wie weit war die Beziehung zwischen Soltan und Jolka fortgeschritten? Haben Familienangehörige davon gewusst?"

"Ja. Meine Kinder haben davon gewusst. Wir waren schon mit dem Ausrichten der Hochzeit beschäftigt. Hier, auf dem Land, wird das noch traditionell gefeiert. Drei Tage lang. Für so einen Anlass, muss bei uns, Einiges vorbereitet werden."

"Ah. Und die liebe Jolka hat ihr Tanzgeld schon in Bozen eingesammelt", wirft Emese ein. Sie hört die ganze Zeit zu.

"So kann man das auch sehen", bestätigt Jolanda.

"Wir jedenfalls, bekommen nichts geschenkt."

Emese beruhigt sich sofort. Sie fühlt sich angesprochen. Ihre Dienstreise samt eventuellem Vergnügen, zahlt die ungarische Bevölkerung.

"Wann waren sie das letzte Mal in Südtirol?"

"Meine Kinder sind öfter hier als ich. Fragen sie bitte die."

Im Grunde muss das Toni nicht erfragen. Emese bekommt das auch so heraus. Dann gibt es noch die Videobeweise von den Mautstationen und Kamerasystemen. Tonis Büro könnte das genauer sagen als die Mutter der Kinder.

Eigentlich ist Alles gesagt. Monika möchte Hannes noch Etwas fragen.

"Wir haben bei dir recht hohe Kontobewegungen festgestellt", sagt sie zu Hannes.

"Ich habe mehrere Häuser. Die kosten auch Etwas."

"Danke. Wir werden das prüfen."

Das Gespräch beendet Monika sofort. Eigentlich ist Alles, was sie wissen wollten, gesagt worden.

Vor der Tür sagt Monika, "die Ungarn waren es meiner Meinung nach nicht."

"Offensichtlich haben sie Forderungen an Hannes", sagt Toni. "Mir scheint, da deutet sich bald eine Erpressung an."

"Umsonst werden die Kinder nicht gekommen sein", sagt Emese. "Wir haben auch diverse Hoteliers am Garda mit Hannes gesehen. Nicht hier; im Restaurant."

"Oh! Jetzt wird es lustig", sagt Toni. "habt ihr die erkannt?"

"Aber sicher. Einige Frauen haben uns gesagt, wer es ist. Es sind schließlich ihre Chefs."

"Das machen wir im Büro. Langsam aber sicher, können wir unsere Tarnung aufgeben."

"Das Restaurant auf dem Aschbach wäre uns lieber", sagt Emese und lacht dabei.

"Genehmigt. Machen wir es wieder dort."

Oliwia gesellt sich in die Runde auf dem Hausflur.

"Ich hab das jetzt mit den Lieferungen von dem Diebesgut heraus bekommen. Das wird in kleinsten Mengen, gut gestreut, in über fünfzig Fahrzeugen nach Polen gebracht."

"Das ist die Aufgabe eine Sonderermittlungseinheit", sagt Toni. Er bedankt sich bei Oliwia. Oliwia wird das in Polen melden. Ihre Behörden werden sich darum kümmern. Das Netzwerk wird ihres Wissens, von Wenigen geführt. Die Landsleute sind nur Lieferanten. Sozusagen, freie Mitarbeiter. Die österreichischen Kollegen sind in der Beziehung schon etwas weiter. Oliwia arbeitet auch mit ihnen zusammen. "Der Lorbeerkranz wird ganz sicher nicht an die Südtiroler Kollegen gehen", sagt sie lachend. Monika und Toni geben ihr Recht. "Wir wollen den Preis auch nicht."

Offensichtlich geht es auch um Schmuck. Deren Besitzer haben wahrscheinlich eine Prämie ausgesetzt. "Wer es sich leisten kann",sagt Toni, "könnte sicher auch Privatdetektive auf die Diebe hetzen."

"Wir arbeiten da bedeutend effektiver", gibt Oliwia lächelnd zu Besten.

Fortsetzung folgt

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