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Fortsetzung Die Spur

Leblos im Schnalser Stausee

Monika fährt mit Toni auf die Vigilstraße. Sie tauschen die Kameras aus. Die Sichtung überlassen sie dem Büro. Walter hat die Hütte fertig gemacht. Heute Abend fahren sie alle zur Hütte. Walter und Waltraud wollen selbst kochen. Es gibt Lamm und Forelle vom Grill. Das Lamm haben sie bereits im September geschlachtet. Die Forelle ist frisch.

Auf der Hütte angekommen, zeigen sich die Frauen überrascht. So sauber, hätten sie keine Hütte erwartet. Walter steht noch am Grill und legt gerade die Forelle auf.

Nach dem Essen berichten die Frauen Vieles.

Die Transporter sind für Ausfahrten. Nicht für Schmuggel oder nur sehr begrenzt. Sie haben heraus bekommen, die Frauen fahren an Wochenenden an den Gardasee oder in andere gut besuchte Regionen. Monika muss nicht raten. Sie gehen dort auch auf den Strich. An Wochenenden und Feiertagen scheint die Brieftasche etwas lockerer zu sitzen. Die Frauen haben dort oft, fünf Freier und mehr pro Tag.

Nach Österreich fahren sie auch. Aber nicht mit Transportern. Sie fahren mit PKW. Der Witz ist, diese normalen Autos haben Italienische und Österreichische Kennzeichen. Weder Polnische noch andere Targas aus den Osteuropäischen Ländern. Offensichtlich sind diese Autos, Leihautos. Das muss noch ermittelt werden.

Marco geht langsam ein Licht auf. Der Schmuggel scheint über den Reschen zu laufen. Also haben sie bisher am falschen Ort gesucht.

Marco ordnet an, die Kameras auf den Stecken zu nutzen. Die Zentralen werden angewiesen, Mitschnitte zu machen. Bei der Anfrage wird Marco gesagt, Mitschnitte gibt es schon. Aber nur von der letzten Woche. Für einen längeren Zeitraum braucht es einen Beschluss. Marco bestellt also die Mitschnitte der letzten Woche. Es gibt wieder Fernsehen. Toni überlegt sich schon, zwei schöne bequeme Sessel zu kaufen für seine Hütte.

"Da schläfst du nur ein bei der Arbeit", scherzt Monika.

"Das kannst du ja verhindern mit deinem Geschirr."

Alle in der Hütte lachen bei der Bemerkung.

Die osteuropäischen Kolleginnen wollen noch vierzehn Tage bleiben. Den Garda wollen sie genau erkunden und anschließend dort etwas Urlaub einlegen.

Die Erkenntnisse lassen die Ermittlungen in einem ganz anderen Licht da stehen. Die Diebstähle sind gut organisiert wie auch die Tätigkeit der Frauen auf der Straße. An die Hintermänner wird das kleine Südtiroler Büro nicht heran kommen. Man bereitet sich auf einen Teilerfolg vor. Zumindest gibt das eine Schlagzeile in den Landesmedien. Marco sagt, die Zuarbeit für die Kollegen der Carabinieri sollten sie nicht unterschätzen. Die großen Schläge werden dann von denen organisiert.

Fortsetzung folgt

Eine kleine Runde um den Kalterer See

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