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Die Spur

Leblos im Schnalser Stausee

Die Spur

 

Marco ruft seine Österreichischen Kollegen an, ob sie Zusammenhänge mit Kraftfahrern kennen. Die bestätigen das. Ein kurzer Anruf bei den Carabinieri, lässt Marco fast aufjubeln. Binnen ein paar Stunden kommen Protokolle aus Sterzing und von fließenden Kontrollen.

Jetzt müssen sie sich die Fahrzeugnummern, deren Halter als auch deren Fahrer anschauen.

Die Wege und Touren beginnen jetzt von Neuem. Sie müssen wieder nach Kurzras im Schnalstal. Die Frauen sind zu fragen, wie oft sie in Bozen sind. Ob sie die zwei Häuser kennen und ob sie auch gelegentlich auf der Innsbrucker Straße zu sehen sind.

Natürlich liegen auch Touren auf die Seiser Alm an, genauso wie Besuche in Brixen und im Wipptal. Marco wird im Pustertal, in Bruneck und Brixen ermitteln. Vielleicht gibt es dort auch einige Mietwohnungen.

Die Sekretärinnen haben bereits die entsprechenden Anfragen an die Gemeinden verschickt.

Um das weitere Vorgehen abzusprechen, wäre es jetzt notwendig, eine Gastwirtschaft zu finden, in der nur Einheimische arbeiten. Die Spesen dürfen trotzdem nicht so üppig wie bei Abgeordneten des Landtages ausfallen. Die Suche entwickelt sich zu einem Lottospiel. Es gibt kaum einen Betrieb, in dem keine Saisonarbeiter dienen. Toni glaubte anfangs, er müsse nur die gastronomischen Angestellten berücksichtigen. Dabei gibt es auch noch Reinigungskräfte, Hausmeister und Knechte zu berücksichtigen. Über all diese Kräfte kann das Team um die Ermittlung auffliegen. Selbst ein Ausweg nach Österreich oder in den Trentino kommt nicht in Frage.

Im Büro wirkt das Alles zu kalt und zu trocken. In einer Wirtschaft lässt sich das leichter besprechen.

Monika fällt der Aschbach ein. Toni will das abklären. So viel, wie er weiß, geht es da auch nicht. Selbst beim Gang ins eigene Büro, fühlen sich die Kommissare und ihre Ermittlungsgruppe beobachtet.

"Wir müssen getrennt fahren und uns treffen", sagt Marco.

Bisher war die Suche ergebnislos. Selbst Mensen kommen nicht in Frage. Überall helfen Gastarbeiter aus Osteuropa. Marco übergibt die Suche den Bürokräften. Der Treffpunkt muss zumindest für ein wöchentliches Treffen geeignet sein. Er sollte nicht zu weit entfernt liegen und auch nicht von Saisonarbeitern besucht werden.

"Eine Hütte wäre ideal", sagt Toni. "Ich rede mal mit meinen Eltern."

Walter, der Vater Tonis, hat eine Hütte in der Nähe.

"Dahin kannst du auch fahren", sagt er am Telefon.

"Ich mach die euch fertig."

Toni ist erleichtert. Sara, eine der Sekretärinnen Marcos, macht die Einladungen fertig. Sie druckt kleine Zettel mit dem Termin und einem Treffpunkt.

Die Verteilung übernehmen die Kolleginnen aus Ungarn und Polen.

Fortsetzung folgt

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