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Leblos im Schnalser Stausee

Leblos im Schnalser Stausee

                                                   Leblos im

                                           Schnalser Stausee

 

                                       eine Kriminalgeschichte

 

                                                          von

 

                                                      KhBeyer

 

                                                 aus der Reihe

 

                                               Der Saisonkoch

 

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Der Schreck

Wie üblich, fährt Andreas am Montagmorgen zum Schnalser Stausee. Im Tal ist zu dieser Zeit eher der Gegenverkehr in Richtung Meran und Schlanders unterwegs. Andreas kann locker und gemütlich fahren. Der erste Weg führt ihn in die Tankstelle in Pifrol, wo er viele seiner Kollegen und Freunde beim Frühstück trifft. Für Gewöhnlich isst er dort ein großes Panini mit Schnalser Speck und Käse. Die Brötchen der örtlichen Bäckerei mag er besonders. Er will sie nicht gegen irgendwelche Panini anderer Bäckereien tauschen. Die hier, sind einfach eine Wucht und wirklich jeden Cent wert. Den Blick in die Zeitung kann sich Andreas sparen. Die mündlichen Nachrichten der Bewohner des Tales sind tausend Mal überzeugender und wesentlich aktueller als die aus der Landeshauptstadt. Um diese Zeit ist es am Stausee etwas frisch. Andreas lässt sich einen keinen Schuss in den Kaffee geben. Das morgendliche Frostgefühl lässt umgehend nach. Nach dem Blick auf die Uhr, entschließt sich Andreas, los zu fahren.

Die Wirtschaft an der Staumauer hat noch nicht geöffnet. Es stehen schon ein paar Autos auf dem Parkplatz. Sicher die von Anglern oder vom Hotelpersonal der Umgebung.

Andreas läuft auf die Mauer. Das gehört zu seinem Kontrollgang. Im Wasser sieht er einen Gegenstand, der nicht ganz an der Oberfläche schwimmt. Zuerst denkt er, es wäre ein Baumstamm. Dunkel und länglich. 'Hat Jemand einen Stamm vom Holzschnitt in Wasser geschmissen?', denkt er sich. Oberhalb vom See, haben Bauern, Holz in ein und zwei Meter Stücke geschnitten. Wahrscheinlich lässt es sich so besser transportieren. Ein Stück könnte weg gerollt sein.

Das Gelände dort ist stellenweise sehr abfallend. Andreas holt sich einen Haken. Er möchte das Stück Holz an Land ziehen. Kaum hat der Haken den Kontakt mit dem vermeintlichen Stück Holz, muss Andreas feststellen, es ist ein Mensch. Zuerst denkt Andreas an seine Nachbarn. Die haben in den Tagen Holz geschnitten. Er glaubt an einen Unfall. In der Tankstelle, war aber keine Rede davon. Auch keine Rede von einem Unfall in der Nachbarschaft. Andreas ruft den Notdienst an. Mehr möchte er erst mal nicht tun. Er glaubt nicht daran, hier ließe sich Etwas retten. Nach dreißig Minuten kommt schon die Rettung. Die kommen nicht allein.

Die Carabinieri des Ortes haben es nicht weit. Sie sind auch gleich da und sperren die Gegend ab. Sogar die Straße.

Fortsetzung folgt

Abfahrt vom Giau in Richtung Arabba

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