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Kurz zu Südtiroler Spargel

Der Condin Bernhard verkauft noch bis zum 31.05.

Gestern habe ich mir noch einmal guten Spargel geholt. Ich denke, meine Leser treffen mich mit dem Motorrad dort noch einmal am 30. oder 31.05. .

Wegen meines Bruches traue ich mich noch nicht, auf den unbefestigten Parkpatz zu fahren. Die Auto fahrenden Passanten mögen mir bitte entschuldigen, dass ich meine Maschine am Straßenrand und nicht in der Einfahrt vom Bernhard parke. Ich sag das deswegen, weil mich wieder so ein Herrgott angehupt hatte bei meinem letzten Einkauf. Jetzt frage ich mich, ob der auch unsere Bauern auf ihren Traktoren anhupt oder Radfahrer, die sich für die Straße entscheiden statt den Radweg zu nutzen. Immerhin muss der Gast vom Viktor, einem unserer besten Imbissbetriebe in Südtirol, ein Stück der dörflichen Landstraße vom Kalterer Moos nutzen. 

http://viktors.it/

Demnächst werde ich meinen Lesern mal ein paar Bilder von Viktors mit reinlegen.

Gestern hatte ich meine Zigaretten zu Hause vergessen. Ich gehe eine Schachtel kaufen. Mir blieb fast die Spucke weg. Wie gesagt, für den Preis einer Schachtel rauche ich den ganzen Monat. Drei Züge von dieser Zigarette - ich sage den Namen nicht - das ist verboten - und die Filter waren dunkelbraun;-) 

In meinem Krimi "Leblos im Schnalser Stausee"...

Tagespolitik/Schlagzeilen heute

...geht es um die Prostitution auf der Innsbrucker Straße. In diesem Zusammenhang möchte ich gern darauf hinweisen, wie sich die Nachfrage nach Nutten entwickelt und was das mit Ukrainischer Flüchtlingshilfe zu tun hat.

https://de.rt.com/europa/139041-vom-krieg-inspiriert-ukrainische-fluchtlinge/

Seit Ende Februar ukrainische Bürger begannen, die Ukraine zu verlassen, meldete Escort Ireland einen Anstieg der Suchanfragen nach ukrainischen Frauen um 250 Prozent. Dies berichtet die Sonderbeauftragte und Koordinatorin der OSZE für die Bekämpfung des Menschenhandels, Valiant Richey, am Donnerstag auf einer Online-Konferenz, die einem Bericht von rt.com zufolge von der irischen Nichtregierungsorganisation "Beyond Exploitation" organisiert wurde. Den Männern würde angeboten, ihre "vom Krieg inspirierten Fantasien" mit geflüchteten ukrainischen Frauen auszuleben.

In anderen Ländern sei die Zahl der Suchanfragen nach Prostitutionsdienstleistungen von ukrainischen Frauen sogar um "bis zu 600 Prozent" gestiegen, erklärte Richey weiter. Ihrer Meinung nach könne sich die derzeitige humanitäre Krise zu einer "Krise des Menschenhandels" ausweiten. "Seit Beginn des Krieges ist die Nachfrage immens gestiegen. Für Menschenhändler ist das ein starker Anreiz, ukrainische Frauen in großem Umfang zu rekrutieren und auszubeuten", so Richey.

Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den ersten Flüchtlingsströmen in europäische Länder haben Medien und Hilfsorganisationen in ganz Europa über Versuche berichtet, ukrainische Flüchtlinge in die Sexarbeit einzubinden.

Aber, keine Angst. Sie helfen der Ukrainischen Bevölkerung sicher damit mehr als die Ukrainische Putschregierung:-)) Und nun weiß ich auch, warum Sie auf die Hilfe so wild sind.

Schutz von Kindern und Jugendlichen

Die Südtiroler Arbeiterpresse

Natürlich können wir diese Überschrift bei einer Google-Suche eingeben. Wir werden alte Bekannte, Reichsdeutsche Märchen über angebliche Vergewaltigungen, Heime, Zwangsarbeit finden, die wir von den Besatzern zahlreich kennen. Damit soll Mord und Körperverletzungen bei Demos, Kinderfickerei in diversen Villen von angeblichen Politikern, "Lehrpersonal", Familien - die ihre Kinder vermieten und Kirchenvertretern im Westen vertuscht werden. Aus dem Grund verstreut das Westbesatzergesindel reichlich unbelegtes Zeug, das von diversen gekauften "Patrioten" im falschen Hemd gern erzählt wird. Man braucht schließlich etwas Einkommen nach der unüberlegten, sportlichen Flucht aus einem Sozialstaat in die Barbarei. 

Unsere Komunistischen Genossen aus Italien machen uns auf etwas aufmerksam, das sich in letzter Zeit zu oft wiederholt. Arbeitsunfälle bei Jugendlichen. Leider auch bei uns in Südtirol:

https://contropiano.org/news/politica-news/2022/05/21/gravissimo-lo-studente-ustionato-durante-lalternanza-scuola-lavoro-2-0149537

Ich übersetze das mal mit Google:

Ein 17-jähriger Schüler, der im Wechsel zwischen Schule und Beruf in einem Karosseriebau in Meran arbeitet, ist am Freitagnachmittag durch einen Flashback schwer verletzt worden. Mit ihm wurde auch ein 36-jähriger Arbeiter verletzt.

Die 17-jährige Schülerin war in das Projekt Schule-Beruf-Wechsel eingebunden. Einer ersten Rekonstruktion zufolge fingen einige brennbare Verbindungen nach einem elektrischen Kontakt Feuer.

Es ist der dritte schwere Unfall innerhalb von weniger als fünf Monaten, an dem Schüler in Praktika und dualen Studiengängen in Unternehmen beteiligt sind. Im Januar starb der junge Lorenzo Parelli bei der Arbeit, einen Monat später war ein anderer Junge an der Reihe: Giuseppe Lenoci, 16 Jahre alt.

Die beiden Verletzten wurden angesichts des Ernstes ihres Zustandes ins Krankenhaus in Bozen transportiert. Der 17-Jährige wurde später in ein spezialisiertes Zentrum im bayerischen Murnau verlegt.

Dies ist „ein weiteres staatliches Verbrechen, das von der Regierung gegen Studenten begangen wurde, wie der Tod von Giuseppe und Lorenzo, der dieses Jahr des Kampfes gegen den Wechsel zwischen Schule und Beruf markierte“ – schreiben die Studenten der OSA in einer Notiz – „Die Verantwortung für diese Toten und Verletzten liegt bei denen, die die kranke Wechselpraxis für das ganze Jahr legitimiert haben und die jetzt Krokodilstränen in die Untertitel der Zeitungen schreibt. Wir haben das seit Jahren ohne Wenn und Aber immer wieder betont, dass Abwechslung das ideologische Werkzeug ist, um sich an Ausbeutung und Tod zu gewöhnen. Es muss sofort abgeschafft werden, um das Massaker zu stoppen. Der Wechsel stellt das Schulmodell von Unternehmen und Einzelpersonen dar, die nur auf wirtschaftlichen Gewinn abzielen und sich nicht um die Sicherheit und Gesundheit von Schülern und Arbeitnehmern kümmern.

Offensichtlich war der Tod von zwei Jungen auf der Bühne in diesem Winter nicht genug. Und trotz der großen Studentenmobilisierungen, die in den letzten Monaten stattgefunden haben, ignoriert Minister Bianchi weiterhin die Anfragen der Studenten.

Wir stellen fest, selbst das angebliche Jugendschutzgesetz ist in privaten Händen nicht mal das Papier wert, auf des es ganz sicher millionenfach gedruckt wurde. 

Aber: Ich gebe dazu noch Folgendes zu Bedenken.

Die Erdgastrasse, die uns mit der warmen Stube versorgt, habe ich drei Jahre mit gebaut. Auch dabei wurden bei uns mehrere Studenten im Studentensommer, verletzt und tödlich verletzt. Das waren Jugendobjeklte wie Talsperren und Pumpspeicherwerke, als auch Wiederaufforstung von Waldbruch im Erzgebirge. Und nicht nur das. Auch die Bepflanzung ganzer Wohngebiete haben Jugendprojekte übernommen. Sicher kam es dabei zu Unfällen und tödlichen Unfällen. Die Haftung dafür übernahm grundsätzlich der Staat, also wir. Auch die gerichtliche Aufarbeitung. Die Leiter der jeweiligen Abteilungen als auch fahrlässige Kollegen, hatten in der Folge sicher kein leichtes Los. Wir haben das als Kollektiv und als Gesellschaft verarbeitet und auch deren Wirkung auf Betroffene, gesellschaftlich und sozial abgefangen. In dem Sinne wünsche ich uns Südtirolern, das richtig aber vorwurfsfrei zu behandeln. 

Und jetzt kommt ein kleiner Vergleich:

Bei welcher Tätigkeit werden die Eltern und Hinterbliebenen der jungen Opfer einen Sinn sehen oder nicht?

Beim Bergsteigen, in der Freizeit, beim Baden und einem tödlichen Unfall in der Folge dieser Tätigkeiten oder bei der Arbeit?

Auf alle Fälle haben wir bei den jungen Menschen, Helden der Arbeit. Und das gilt es zu würdigen.

Das duale System, wie es heute genannt wird, gab es auch in der DDR. Das nannte sich ESP - Einführung in die Sozialistische Produktion. Dafür gab es Praktika in der Industrie oder in der Landwirtschaft, je nach Interesse. Das Kollektiv war dem besonderen Schutz der Jugendlichen verpflichtet. Sprich, man hat Jugendliche nicht an gefährliche Produktions - Prozesse gelassen. Unfälle waren oft Kollateralschäden, die ein entsprechendes Ausmaß mit sich brachten. Gebrochene Verschalungen, umgestürzte Bäume, Maschinenschäden usw..

Aus meiner Schulklasse verlor ich schon vor dem Erwachsenwerden, zwei Mitschüler und dazu Freunde. Einer fiel vom Baum. Er wollte sich ein Baumhaus bauen und vor uns pranzen. Ein anderer kam bei einem Seifenkistenrennen ums Leben. Beides Freizeitunfälle und genauso tragisch, wie ein Arbeitsunfall. 

Was will ich damit sagen?

Die notwendige Beseitigung des Kapitalismus hin zu einer echten Gesellschaft, dem Sozialismus, garantiert keine Unfallfreiheit beim Bergsteigen, Rennen, Sport, im Verkehr und bei der Arbeit. Aber, die Halbierung der Arbeitswege, halbiert auf alle Fälle, die Möglichkeit, an einem Unfall zu sterben oder einen dauerhaften Schaden zu bekommen. Und genau das sollten sich Verkaufseinrichtungen und Gastronomen bei uns hinter die Ohren schreiben.

In einem der kommenden Beiträge werde ich uns einmal zeigen, wie wir bei echten gastronomischen  Öffnungszeiten in der DDR, Schichtwechsel und -übergaben organisierten. Und ich kann uns sogar ziemlich zeitnah berechnen, dass dieses System günstiger für alle Beteiligten ist als das bestehende. Denn auch mit der Arbeitsdauer wächst das Unfallrisiko. Das wiederum ist ein Fach, das nur im Sozialismus gelehrt wird: 

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation

Sozialistische Arbeitswissenschaften - Wissenschaftliche Arbeitsorganisation (WAO)

Christian Fiedler, Hans Kaule, Claus-Dieter Luda, u.a.

 
Verlag: Institut für Fachschulwesen der DDR, Karl-Marx-Stadt, 1971
 

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation : Aufgabe der ...“ (Autorenkollektiv)  – Buch Erstausgabe kaufen – A01yndf301ZZC

Lenin W. I., Über wissenschaftliche Arbeitsorganisation“ – Bücher  gebraucht, antiquarisch & neu kaufen

 

Spargel

Die sparsame KücheDie Südtiroler Arbeiterpresse

Spargel

Spargel ist ein saisonales Gemüse, wie andere Gemüsesorten auch. Italien bietet uns eigentlich die Möglichkeit, Gemüse fast das gesamte Jahr frisch zu bekommen. Spargel bildet dabei eine gewisse Ausnahme. Obwohl wir hier schon von einer verlängerten Saison reden dürfen.

Seit wir hier leben, sind wir beim Condin Bernhard in Auer/Moos, Kunde. Ganz einfach deswegen, weil dieser Bauer weit und breit den besten Spargel bietet.
Nur zur Klärung nebenbei. Ich gehe nicht bei dem Bauern nach Rabatten betteln oder eine Werbung schalten. Für mich zählt Qualität und die bewerte ich hier; von mir aus.
Frischen Spargel zu kochen ist angesichts der räuberischen Strompreise im deutschen Energiediktat, dem wir uns leider fügen, eine neue Wissenschaft geworden. Übrigens auch das Pastakochen.
Früher haben wir darauf Wert gelegt, das in reichlich Wasser zu tun. In Befürchtung genau dieser Entwicklung, habe ich mich schon bei Zeiten bemüht, in weniger Wasser zu kochen. Da gingen schon auch diverse Versuche schief. Das können Sie mir glauben. Vor allem beim Pasta kochen in größeren Mengen.
 
Den Spargel koche ich zusammen mit Kartoffeln. Die Kartoffeln sind so zu teilen, dass sie zusammen mit dem Spargel fertig werden. Bei normalen Größen, die wir gehandelt bekommen, reicht das Vierteln der Kartoffel. Ansonsten schneiden sie die Kartoffeln einfach in anderthalb Zentimeter dicke Scheiben nach dem Schälen.
Das Neue ist für uns heute, wie wir das zusammen gedünstet bekommen bei relativ wenig Wassereinsatz.
Der Energieverbrauch wird allgemein in Kalorien berechnet. Je mehr Wasser ich benötige, desto höher ist mein Energiebedarf.
Und nichts ist uns lieber, als private Betrüger auszuspielen, die uns unserer Eigentum noch einmal klauben wollen. Sollen diese Lumpen ihre Energie an die Ukrainischen Faschisten verschenken oder in ihren Kriegsverbrecherunternehmen zu Panzern walzen. Wir jedenfalls, wollen essen; nichts weiter.
Bevor wir uns in ein paar Jahren unser Essen am Lagerfeuer zubereiten müssen, versuchen wir zunächst einmal, etwas Energie zu sparen. Zunächst versuchen wir das im Glauben an Umweltschutz. Sprich, ohne Emissionen. Wer keinen Umweltschutz möchte, darf sich zuletzt auch nicht wundern, wenn die Umwelt mit Pelletsabgasen zugedröhnt wird. Jeder bekommt, war er verdient. Als DDR Bürger haben wir schon genug Erfahrung, was uns der Betrieb von Kohlekraftwerken bringt. Ob wir jetzt die Abgase exportieren oder wo anders hinterlassen, spielt dabei schon eine gewaltige Rolle. Zu Hause den Saubermann spielen und den Dreck, Anderen hinterlassen, ist eine typische Reichsteutsche Besatzergewohnheit.
 
Kommen wir zurück zum Spargel. Mit frischem Spargel geht das gut, das Dünsten. Sie geben auf Ihrer Induktionsplatte zwischen 15 und 18 Minuten ein, schneiden den Spargel in 4-5 cm-Stücke und dünsten den zusammen mit den Kartoffeln. Ein halber Liter leicht gezuckertes Salzwasser reicht völlig. Der Topf oder Behälter muss gut schließen. Sogar ein Schnellkochtopf geht dafür. In dem Fall, sind Sie bereits in 6 Minuten fertig. Das zusammen aufkochen lassen (Stufe 6) und zurück drehen auf Stufe 3.
Nehmen Sie bitte keine Bayrischen Kartoffeln. Das ist für unseren Geschmack eine echte Zumutung. Italienische Kartoffeln sind um Längen besser als dieses Futter …. naja.
Nach dem Kochen können Sie das bissl Wasser abgießen und für den kommenden Tag sammeln. Nur, falls Sie sich täglich etwas Spargel antun wollen.
Nach dem Kochen gebe ich Butter rein. Schließe den Topf wieder und lasse das zusammen, noch etwas nachziehen.
Übrigens: Mit gerösteten Butterbröseln schmeckt Spargel am besten. Es sei denn, Sie wollen sich unbedingt eine gute Bozner Sauce antun.
Wollen Sie dazu etwas Fleisch essen, empfiehlt sich ein Schweinefleisch. Am besten, das haben Sie sich schon vorher als kalten Braten im Grill gerichtet. Das Fleisch darf leicht rosa sein. Als Maß gilt: Je Kilo, 20 Minuten.
Etwa zehn Minuten vor dem Verzehr geben Sie die dünn geschnittenen Scheiben des Fleisches zu Ihrem Spargel, schließen den Deckel und erhitzen Alles zusammen maximal drei Minuten. Ihr Essen ist fertig.
Natürlich können Sie sich Kräuter drüber streuen. Aber, wie gesagt, geröstete Butterbrösel schmecken mir am besten dazu.
Die rühren Sie nach dem Abrösten einfach unter die Spargel – Kartoffelmischung.