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Heute vor 116 Jahren....

Eulenspiegel der Schlagzeilen

...ein Zitat aus den Stalinwerken von 1906:

DIE INTERNATIONALE KONTERREVOLUTION

 

Das heutige Rußland erinnert in vieler Hinsicht an das Frankreich der Zeiten der großen Revolution. Diese Ähnlichkeit kommt u. a. darin zum Ausdruck, dass sich bei uns wie damals in Frankreich die Konterrevolution breit macht und, da es ihr in den eigenen Grenzen zu eng ist, ein Bündnis mit der Konterrevolution anderer Staaten eingeht - sie nimmt allmählich internationalen Charakter an. In Frankreich schloss die alte Regierung ein Bündnis mit dem Kaiser von Österreich und dem König von Preußen, rief deren Truppen zu Hilfe und leitete eine Offensive gegen die Volksrevolution ein. In Rußland schließt die alte Regierung ein Bündnis mit dem deutschen und dem österreichischen Kaiser - sie will deren Truppen zu Hilfe rufen und die Volksrevolution in Blut ertränken.

Schon vor einem Monat waren bestimmte Gerüchte im Umlauf, dass „Rußland“ und „Deutschland“ Geheimverhandlungen führen (siehe „Sewernaja Semlja“[70] Nr. 3). Hiernach verbreiteten sich die Gerüchte immer hartnäckiger. Jetzt aber ist es dahin gekommen, dass die Schwarzhunderterzeitung „Rossija“ [71] direkt erklärt, an der jetzigen schwierigen Lage „Rußlands“ (d. h. der Konterrevolution) seien die revolutionären Elemente schuld. Das Blatt erklärt: „Die kaiserlich deutsche Regierung legt sich über diese Lage vollauf Rechenschaft ab, und sie hat deshalb eine ganze Anzahl entsprechender Maßnahmen unternommen, die nicht verfehlen werden, zu den gewünschten Resultaten zu führen.“ Diese Maßnahmen bestehen, wie sich herausstellt, darin, dass „Österreich“ und „Deutschland“ sich rüsten, „Rußland“ Truppen zu Hilfe zu schicken für den Fall, dass die russische Revolution Erfolge erzielen sollte. Dabei haben sie bereits aus diesem Anlass Vereinbarungen getroffen und beschlossen: „Unter bestimmten Voraussetzungen könnte ein aktives Eingreifen in die inneren Angelegenheiten Rußlands zwecks Unterdrückung oder Einschränkung der revolutionären Bewegung als erwünscht und nützlich erscheinen...“

Wie sich doch die Zeiten gleichen. Auch die kriminellen Hetzschrittmacher sind die gleichen:-))

Und vor 102 Jahren das Gleiche:

EIN NEUER FELDZUG DER ENTENTE
GEGEN RUSSLAND

"Prawda" Nr. 111 und 112,
25. und 26. Mai 1920.

 

 

Es steht außer Zweifel, dass der Feldzug der polnischen Pans gegen die russischen Arbeiter und Bauern eigentlich ein Feldzug der Entente ist. Es handelt sich nicht nur darum, dass der Völkerbund, der von der Entente gelenkt wird und dem Polen angehört, den Feldzug Polens gegen Rußland offenbar gebilligt hat. Es handelt sich vor allem darum, dass Polen ohne Unterstützung der Entente nicht imstande gewesen wäre, seinen Überfall auf Rußland zu organisieren, dass vor allem Frankreich und dann auch England und Amerika die Offensive Polens auf jede Weise mit Waffen, Bekleidung, Geld und Instrukteuren unterstützen. Die innerhalb der Entente bestehenden Meinungsverschiedenheiten in der polnischen Frage ändern nichts an der Sache, denn sie betreffen nur die Formen der Unterstützung Polens, nicht aber die Unterstützung an und für sich. Auch der diplomatische Notenwechsel Curzons mit Genossen Tschitscherin [99] und die groß aufgemachten Artikel der englischen Presse gegen die Intervention ändern nichts an der Sache, denn mit diesem ganzen Rummel verfolgt man nur einen Zweck: naiven Politikern Sand in die Augen zu streuen und mit dem Gerede von einem Frieden mit Rußland das schmutzige Werk, die von der Entente organisierte faktische bewaffnete Intervention, zu verschleiern.

Die anderen Versuche folgen noch. Nur, um zu bweisen, dass es Europäische Faschisten und Völkermörder bereits seit einigen hundert Jahren gibt:-)) Wir reden von deren Tradition und Geruch.

 

In dem Zusammenhang würde ich auch die gastgebende....

Die Südtiroler ArbeiterpresseEulenspiegel der Schlagzeilen

...Preisgestaltung für Unterkünfte in Sulden und anderswo für die Nachfolger der Kriegsverbrecher sehen:

Folgenlose Kriegsverbrechen – Um Entschädigungen für NS-Kriegsverbrechen zu verhindern, legt Berlin vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag Rechtsmittel gegen Italien ein (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Um Entschädigungen für NS-Kriegsverbrechen zu verhindern, legt die Bundesrepublik vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag Rechtsmittel gegen Italien ein. Hintergrund ist der jahrzehntealte Streit um Entschädigung für die Angehörigen von NS-Massakern unter anderem in Italien. Deutschland verweigert den Opfern bzw. ihren Nachkommen hartnäckig jegliche Zahlung. Dabei beruft sich die Bundesregierung, auch die gegenwärtige rot-gelb-grüne Koalition, seit je auf die sogenannte Staatenimmunität, der zufolge Bürger fremder Staaten nicht bei der Justiz ihres Landes Klage gegen „hoheitliche Aktivitäten“ Deutschlands einreichen dürfen. Dies bezieht sich laut Auffassung Berlins auch auf Massenverbrechen der Wehrmacht und der SS. Die italienische Justiz erkennt das nicht an und droht mit einer Zwangsversteigerung deutscher Immobilien in Italien, um die Zahlung von Entschädigungen durchzusetzen. Dagegen geht Berlin nun beim IGH vor. Dass NS-Massenverbrechen folgenlos bleiben, übertrifft noch die verbreitete Straflosigkeit für Kriegsverbrechen westlicher Staaten.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8909

Ein Verbrecherregime ohne Friedensvertrag legt in Den Haag - Rechtsmittel ein. Ich muss lachen:-))