Skip to content

Fortsetzung Die Saisonpause

Die Saisonpause
Einem Koch muß ich sicher nicht zeigen, wie wir Menüs kochen. Schon gar keinen jungen Südtiroler Koch. Jeder Koch hat seine Vorstellungen von Menüs. Marco ist sich noch etwas unsicher. Ich glaube, er hat immer noch Probleme, die benötigten Rohstoffe zu finden. Der Zeitverlust ist extrem hoch. Bei jeder Suche gehen wertvolle Minuten verloren. Zu Zweit ist das kein Problem. Allein, kann das dramatisch enden.
Das Haus füllt sich nur zur Hälfte. Ich dachte erst, das wird mehr im Laufe der Feiertage voll. Irrtum. Im Gegenteil. Wir haben Abreisen. Viele Gäste sind nur auf der Durchreise und haben bei uns eine Pause eingelegt. Die wollen entweder ans Meer oder an den Garda. Verstehen kann ich das nicht. Es ist aber deren Entscheidung, die mich nichts angeht. Ich vergleiche nur innerlich, weil ich die Berge, das Meer aber auch den Garda kenne.
Die Laune unserer Chefin scheint sich zu verschlechtern. Wer bekommt das zu spüren? Wir in der Küche. Die Köche scheinen das teuerste Personal zu sein. Ausgenommen die Hotelbesitzer. Damit sind wir in knappen Zeiten das Ziel des Frustes. Wir bekommen das umgehend bewiesen. Zu Mittag stehen bereits Bestandteile des Menüs fertig in der Küche. Unsere Chefin kommt wie erwartet zur Probe. Ein paar Gäste wollen das Haus nicht verlassen und bei uns Mittag essen. Genau zu der Zeit, möchte auch die Familie einkehren. Selbst Werner ist schon da. Die Kinder müssen nicht geholt werden. Mir scheint, die Tische sind jetzt besser besucht als zum Abendmenü. Der Speiseraum ist gut gefüllt. Marco wirkt jetzt aufgerieben und etwas konfus.
Das Mittagessen ist schnell vorbei. Es gibt wieder keine Probleme. Selbst die Familie hat sich heute mit Extrawünschen zurück gehalten. Werner kommt zu uns und lobt uns wieder. Kurz vor drei Uhr können wir die Küche verlassen.
Auf den Straßen ist es unerwartet ruhig. Zumindest auf der Straße bis Forst. Jetzt wird es komplizierter. Ich komme nicht heraus in Richtung Vinschgau und muß tatsächlich den Umweg über Algund fahren. Die Gäste haben wieder keine Zeit im Urlaub.
 

Auch wir werden älter, lieber Genosse Egon

http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.com/

Lieber Egon,

zu Deinem besonderen Ehrentag übermitteln wir Dir die besten Grüße, verbunden mit dem Wunsch für weitere stabile Gesundheit und die nötige Energie, für den weiteren Kampf um die Wahrheit und eine gerechtere Welt. Wir danken Die an dieser Stelle für Deine langjährige Unterstützung unserer Arbeit und hoffen auf ein baldiges und gesundes Wiedersehen!

Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

______________________________________

Nachfolgend ein "Geburtstagsständchen" von Hartmut König 

Egon Krenz zum 85. Geburtstag -Ein ehrenhafter Beitrag zur deutschen Geschichte

In der DDR galt der Genosse Egon eher als etwas tollpatschig und wie ich, als ehrlich und etwas vorlaut. Dieses Lebensgefühl hat den Genossen Egon und auch mich nie wirklich verlassen. Man könnte fast glauben, wir haben unsere Jugendjahre bis ins hohe Alter bewahrt. Parteiversammlungen waren sicher für uns Beide leerreich. Auch, wenn wir zur Zeit der Versammlung das ungern zugaben.

Gratulation nachträglich, Genosse Egon!