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Bücher

Liebe Leser, im Augenblick sehen Sie mich etwas seltener in meinem Blog. Ich arbeite zur Zeit an meinen Covern für die Übersetzungen und an Übersetzungstexten. 

Die Cover bereite ich gerade für folgende Sprachen vor: Italienisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Für die jeweiligen Verkäufer: Amazon und BoD fertige ich Extracover. Meine Bücher erscheinen ohne ISBN. Ohne ISBN heißt, ohne die Listung bei Buchhändlern. 

Sie werden demnach in meinem Buchhandel für gedruckte Bücher, zwei Arten von Büchern finden. Die mit ISBN, welche ich bei Amazon drucken lasse und die ohne ISBN in Deutsch, die ich drucken lasse. Sämtliche Sprachen, außer Russisch und Chinesisch, lasse ich bei Amazon drucken. 

Auf meinen Büchern steht auf dem Cover, Eigenverlag KhBeyer.

Damit bewahre ich sowohl mein geistiges Eigentum als auch die unterschiedlichen Vertriebsrechte. Jeder Vertrieb besteht auf eine gewisse Ausschließlichkeit. Und die wird damit gewahrt.

Wie Sie sehen, hat selbst der Schriftsteller/Erfinder ausreichend Sorgen mit dem Vertrieb seiner Literatur. Er ist entweder Knebelverträgen ausgesetzt oder er hat etwas mehr Arbeit.

Meine Werbung an Hotels, Tankstellen und Gaststätten tippe ich noch nebenbei ein. Dabei habe ich alle Emailadressen von den öffentlichen Auftritten der jeweiligen Adressaten per Hand einzutippen. Wie Sie sicher nachvollziehen können, braucht das auch seine Zeit.

 

Fortsetzung Die Saisonpause

Wie üblich, staut es. An der Kreuzung Töll stecken wieder drei Autos ineinander. Deren Osterurlaub ist jetzt vorbei. Die Heimreise können die jetzt kostenlos angehen. Aber nur, wenn sie das versichert haben. Leider entgeht ihnen bei dieser Heimreise im Krankenwagen unser schönes Panorama. Nach einem Unfall haben sie sicher dafür kaum Interesse.
Mit dem Motorrad habe ich eigentlich Glück. Ich kann bis zum Unfallgeschehen durchfahren. Natürlich unter lautstarken Protesten. Ich sehe unsere Feuerwehrleute. Deren Osterfeiern sind schon mal versaut. Sie haben ihre Feier für Gäste geopfert. Sie werden dafür keinen Dank erhalten. Deren Familien auch nicht. Unsere Carabinieri sind am Unfallort. Ohne sie, würden wir vielleicht ein Unfall- und Verkehrschaos erleben. Bei den Fahrern, sicher. Auf fünf Kilometer Arbeitsweg bekomme ich im Schnitt, zwei Mal die Vorfahrt genommen. Keiner dieser Kutscher ist mit den Augen auf der Straße. Jegliche Sicht wird mit voll gestopften Autos behindert. Die fahren Alle in ihrer eigenen Welt. Ich frag mich, was die dann hier wollen?
Meine Zimmerstunde hält sich heute in Grenzen. Wie immer. Zwanzig Minuten. Normal würde das nicht mal reichen, sich anständig zu waschen. Im Fernsehen läuft auf allen Kanälen der Papst. Das nennt sich Vielfalt. Wir haben jetzt zweihundert Kanäle. Auf hundert Kanälen schwingt der sein Rauchtöpfchen. Auf dem Rest dürfen wir unsinnigen Mist kaufen. Natürlich österlich dekoriert.
Der Wecker weckt mich. Joana ist noch nicht zu Hause. Ich werde sie im Stau treffen. Suchen kann ich sie vom Motorrad aus nicht. Das brächte mich sicher ins Krankenhaus. Joana meldet sich immer in diesen Situationen. Sie hupt oder gibt ein Zeichen mit dem Licht. Das ist dann unsere gemeinsame Ostermesse.
Für zwei Sekunden. Bei einem kleinen Bremser für unser Familientreffen, werde ich umgehend angehupt. Ich zucke etwas bei dem Klang aus sechs Hörnern. Ausgerechnet die, welche nicht fahren können, haben die lautesten Hupen. Von einem Sicherheitsabstand, keine Spur. Immerhin haben die es eilig. Wir nicht. Mir scheint, auf Arbeit haben die es nicht so eilig. Faulheit und Dummheit scheinen die lautesten Krankheiten zu sein.
Mit etwas Glück schaffe ich es pünktlich bis zur Arbeit. Der Stau ist immerhin in beide Richtungen. Auf der Mittelspur kommen mir gelegentlich Motorradfahrer entgegen. Deutsche und Schweizer. Kaum ein Autofahrer läßt eine Lücke. Motoristi brauchen Weitsicht an diesen Tagen. Die Scheibenpolierer sind auch wieder in der Schlange. Die haben immer zu tun, wenn Motorradfahrer sie passieren. Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich mich bei denen mit einem Schuß Kettenspray bedanke. Danach wären sie wirklich blind.
Kaum bin ich auf dem Hof vor unserem Hotel, kommt Rudolf gelaufen und öffnet den Schauer. Der Scooter von Marco steht schon drinnen. Marco kommt von der anderen Seite Marlings. Stau hat der sicher keinen.
Die Töpfe stehen alle schon auf dem Herd. In der Ausgabe befinden sich bereits alle Salate. Ich frag mich, wie lange Marco schon da ist. In zehn Minuten läßt sich das so nicht richten.
 
Teisen Laden Partschins

Fortsetzung Die Saisonpause

Einem Koch muß ich sicher nicht zeigen, wie wir Menüs kochen. Schon gar keinen jungen Südtiroler Koch. Jeder Koch hat seine Vorstellungen von Menüs. Marco ist sich noch etwas unsicher. Ich glaube, er hat immer noch Probleme, die benötigten Rohstoffe zu finden. Der Zeitverlust ist extrem hoch. Bei jeder Suche gehen wertvolle Minuten verloren. Zu Zweit ist das kein Problem. Allein, kann das dramatisch enden.
Das Haus füllt sich nur zur Hälfte. Ich dachte erst, das wird mehr im Laufe der Feiertage voll. Irrtum. Im Gegenteil. Wir haben Abreisen. Viele Gäste sind nur auf der Durchreise und haben bei uns eine Pause eingelegt. Die wollen entweder ans Meer oder an den Garda. Verstehen kann ich das nicht. Es ist aber deren Entscheidung, die mich nichts angeht. Ich vergleiche nur innerlich, weil ich die Berge, das Meer aber auch den Garda kenne.
Die Laune unserer Chefin scheint sich zu verschlechtern. Wer bekommt das zu spüren? Wir in der Küche. Die Köche scheinen das teuerste Personal zu sein. Ausgenommen die Hotelbesitzer. Damit sind wir in knappen Zeiten das Ziel des Frustes. Wir bekommen das umgehend bewiesen. Zu Mittag stehen bereits Bestandteile des Menüs fertig in der Küche. Unsere Chefin kommt wie erwartet zur Probe. Ein paar Gäste wollen das Haus nicht verlassen und bei uns Mittag essen. Genau zu der Zeit, möchte auch die Familie einkehren. Selbst Werner ist schon da. Die Kinder müssen nicht geholt werden. Mir scheint, die Tische sind jetzt besser besucht als zum Abendmenü. Der Speiseraum ist gut gefüllt. Marco wirkt jetzt aufgerieben und etwas konfus.
Das Mittagessen ist schnell vorbei. Es gibt wieder keine Probleme. Selbst die Familie hat sich heute mit Extrawünschen zurück gehalten. Werner kommt zu uns und lobt uns wieder. Kurz vor drei Uhr können wir die Küche verlassen.
Auf den Straßen ist es unerwartet ruhig. Zumindest auf der Straße bis Forst. Jetzt wird es komplizierter. Ich komme nicht heraus in Richtung Vinschgau und muß tatsächlich den Umweg über Algund fahren. Die Gäste haben wieder keine Zeit im Urlaub.
 

Kurze Mitteilung 290322

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Fortsetzung Die Saisonpause

Vor drei und zwanzig Uhr komme ich nicht raus. Gelingt mir das eher, kann ich schon fast von einem Feiertag reden. Kaum stehe ich in der Ausgangstür, angezogen natürlich, kommt Marianne mit einem Buch um die Ecke.
Hier sind noch ein paar Bestellungen zu machen.“
Ja. Ich schreibe weder die Menüs noch weiß ich, was dafür gebraucht wird.“
Der große Widerspruch wird sichtbar. Leute, ohne Ahnung von gewerblicher Verpflegung, wollen die dafür notwendigen Bestellvorgänge kontrollieren. Eigentlich brauchen sie nur kontrollieren, ob das, was bestellt ist auch geliefert wird. In dem Zusammenhang kann der Firmenbesitzer wohl schnell feststellen, ob der Koch oder jemand Anderes, Teile der Lieferung für sich klaut. Im Grunde würde es Keinem schaden, wenn die Unternehmer bisweilen Produkte, für die seine Angestellten, Wucherpreise zahlen im freien Handel, über ihr Sortiment mit den Angestellten selbst handeln. Entweder liebt man seine Angestellten, von denen man lebt oder nicht. Wir reden von einer Partnerschaft. Selbstverständlich müssen diese Vorgänge genau so erfaßt werden wie alle anderen. Vielleicht sogar mit einem extra Kassenbuch. Aber das kostet Mühe. Nicht die eigene. Nur die des Steuerberaters.
Mich begrüßen keine Blicke hinter Gardinen. Unsere Nachbarn schlafen bereits. Ein paar Stunden Ruhe bleiben mir. Trotzdem möchte ich noch ein paar Bewerbungstermine vereinbaren. Dem Frieden traue ich nicht. Die Gesten und Handlungen meiner Chefin treiben mich, neue Stellen zu suchen.
Joana schläft schon. Sie weckt sofort auf, als ich die Tür öffne. Die Unterbrechungen sind nicht gut für sie. Vor allem nicht zu der Zeit.
Schon spät in der Nacht, knüpfe ich neue Kontakte. Die führen mich nach Schenna, Dorf Tirol, Meran und Naturns. Mal sehen, wer antwortet. Jetzt begleitet mich nur sie Sorge, ob die Zimmerstunde für eine Vorstellung ausreicht. Das wird knapp.
Als der Wecker klingelt, habe ich gerade drei Stunden im Schlaf verbracht. Joana sagt, sie bewundert mich ob meiner Schlafgewohnheiten. Sie könnte nicht so auf Kommando einschlafen wie ich. Nach meinem Eintreffen in der Nacht, findet sie höchstens noch den Halbschlaf. Und der ist sicher nicht geeignet, sämtliche Schäden des Vortages zu reparieren. Auf die Art staut sich bei meiner geliebten Frau, Einiges auf. Es wird Zeit, für die Geliebte eine andere Arbeit zu suchen. Nicht nur für mich. Eine kleine Selbstständigkeit wäre vielleicht gut. Leider wird uns gerade die von den europäischen Diktatoren zur Hölle gemacht. In stillen Stunden träume ich manchmal von Kuba, Rußland oder China. Wo sind die Genossen, denen wir einmal geholfen haben? Sie werden unsere Solidarität doch nicht etwa vergessen haben?
Bis zum Karfreitag geht der Trott seinen Gang. Kaum komme ich an diesem Tag auf Arbeit an, begrüßt mich ein junger Kollege aus dem Ort. Mich wundert schon, sein Roller steht auf dem Hof vor dem Hotel. Der scheint nicht zu stören. Seltsam. Der Blick auf den Auspuff verrät mir eine gewisse Bastelfreude. Und das Ergebnis scheint nicht geräuschlos zu sein.
Marco ist mein Name.“
Nach der Frage nach seinem Beruf, wird mir schnell klar, er ist entweder zur Hilfe hier oder zur Übernahme. Nach dem Personalfrühstück kommt die Chefin in die Küche.
Das ist Marco. Zeig ihn bitte mal, wie wir unsere Menüs kochen.“
Das Frühstück mußte ich kaum her richten. Marco hat das schon mit Kathrin gut zurecht bekommen. Die Zwei verstehen sich sofort.