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Ausfahrt 201221

Wir hatten uns entschieden, einen Giro zu fahren anstatt uns in der Hilfsuni zur Verabreichung einer Gentherapie auf eigene Gefahr anzustellen. Wir finden den Preis für eine überteuerte Bratwurst auf einem Weihnachtsmarkt zu hoch. Chinesischen Weihnachtsschmuck in bester Qualität lassen wir uns im Original von Alibaba schicken. Unser Giro führte uns heute an den Garda. Wir fuhren nach Riva und von dort, über Salo nach Pesciera und zurück. Über Mittag war es recht ruhig. Gegen Nachmittag setzte der Werksverkehr ein. Unser Giro dauerte sechs Stunden. Wir durften dabei traumhafte Kraftstoffpreise kennen lernen. Der Liter Diesel für 1,57€. Wenn mer bedenken, das libysche Erdöl kostet aktuell gar Nichts, außer ein paar libysche Leichen, ist das schon mal eine recht stattliche Handelsspanne. Würde ich die bei meinen Büchern berechnen, käme ein Krimi um die 2000.-€. Ich hab ein paar Fotos geschossen. Eins vom Toblinosee und eins von Salo. Das wars:-)

 

Kleine Ausfahrt mit dem Auto

Heute sind wir mal eine kleine Giro über Hafling nach Mölten gefahren. Ich wollte mal kontrollieren, ob ich das morgen mit dem Moto fahren kann. Es geht. Oben waren es 7°C, unten 4°C. In diese Richtung, rechts, bis Vöran stört eben nur eine ausgebesserte Kabelverlegung. Schließlich legen wir das Glasfaserkabel erst ein, wenn vorher der neue Belag aufgebracht ist. 

Ein Foto gebe ich mal zum Besten. Die anderen folgen an den kommenden Tagen.

 

Giro 031221

Ein herrlicher Tag heute. Wir hatten 20 Grad auf dem Balkon. Was bleibt da? Eine kleine Giro, so lange es warm ist.

Also, bin ich ins Unterland eine Runde gefahren. Freitags fahre ich eigentlich nicht gern. Mir ist an diesem Tag zu viel Schwerlastverkehr unterwegs. Alle Fahrer wirken etwas unaufmerksam. Auf den Lenkern liegen die Handys und es wird eifrig getippt. Auto fahren, ist Nebensache.

Wie gewohnt, trinke ich in Laag im Jacky Pub einen doppio Macchiato. Zwei Euro für einen doppelten Kaffee! An der deutschen Autobahn hätte ich dafür 8€ gedrückt. Gut, dass mer aktuell nicht hin dürfen:-))

Für einem Giro nach Hause zu meinen 85-jährigen Eltern und Verwandten, der jetzt eigentlich nach zwei Jahren Gefängnis wieder mal fällig wäre, aber von den Besatzern nicht erlaubt wird, nehme ich eigentlich den Kaffee immer mit. In Thermoskannen. Es bleibt also nur der Weg, nach Hause zu grüßen. Eigentlich trifft man weder im Auto noch auf dem Moto, irgendeinen Menschen.

In dem Sinne, hoffen wir doch, unsere Angehörigen noch in diesem Zustand zu treffen. Das ist die uns, von Besatzern versprochene, Reisefreiheit in blühende Landschaften:-))

Ich erinnere mich gerade, diese blühenden Landschaften hat man 1933 auch den Insassen der KZ‘ s prophezeit. Heraus kam ein Freiflug in den Himmel und ein Plätzchen im Aschkasten, ah ne, im Olympiastadion auf der Aschbahn.

Übrigens: Auf der linken Seite der Verkleidung seht Ihr die Spuren meines Sturzes.

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