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Wie kam es nach 1945 zur Spaltung Deutschland?

Das ist eine Kopie aus:

Saschas Blog

Die Maßnahmen zur Spaltung Deutschlands

Bildung der Bizone

Am 2. Dezember 1946 vereinbarten die amerikanische und die britische Militärregierung, die ihnen unterstellten Besatzungszonen zur sogenannten Bizone zu vereinigen. Dies war der Anfang zur Bildung eines westdeutschen Separatstaates.

Angliederung des Saargebietes an Frankreich

Am 11. Dezember 196 erließ das französische Oberkommando eine Ver­ordnung, nach der das Saargebiet mit seinen reichen Kohlengruben von der Wirtschaft Deutschlands abgetrennt und an die französische Wirtschaft ange­schlossen wurde. Die bürgerlichen Parteien einschließlich der Sozialdemokratischen Partei des Saargebietes stimmten zu. Nur die Kommunistische Partei Deutschlands vertrat im Saargebiet die nationalen Interessen Deutschlands und kämpfte entschlossen gegen die Lostrennung.

Die Moskauer Außenministerkonferenz

Die Außenministerkonferenz, die vom 10. März bis zum 24. April 197 in Moskau stattfand, beschäftigte sich mit der Entwicklung Deutschlands. Der sowjetische Außenminister Molotow machte im Namen der Sowjetregierung eine Reihe Vorschläge, welche die Herstellung der Einheit Deutschlands er­möglichen sollten. So beantragte er die sofortige Bildung zentraler gesamt­deutscher Verwaltungsstellen für Industrie, Landwirtschaft, Finanzen, Ver­kehrswesen und Außenhandel. Er schlug weiter die Vorbereitung für den Ab­schluß eines Friedensvertrages mit einer zentralen deutschen Regierung vor. Diese Vorschläge stimmten mit dem Sinn und dem Wortlaut des Potsdamer Abkommens genau überein. Trotzdem lehnten die Westmächte diese Vorschläge ab.

Ausplünderung des Ruhrgebietes

Von da an häuften sich die Abmachungen der westlichen Alliier­ten, die sie zum Schaden Deutschlands miteinander abschlossen. Die Proteste der Sowjetunion gegen . diese Abmachungen wurden nicht beachtet. Dazu gehört das Exportabkommen über die deutsche Kohle, das den Deutschen die Ruhrkohle entzog und eine schwere Schädigung der deutschen Wirtschaft mit sich brachte.

Der Marshallplan

arbeitslosNach dem Marshallplan lieferte Amerika Lebensmittel und Bedarfsartikel auf Kredit. Die amerikanischen Monopolkapitalisten bestimmten, welche Waren Westdeutschland abzunehmen hatte. Sie bestimmten auch die Gegenlieferungen aus Westdeutschland. Westdeutschland war nun gezwungen, Fertigwaren, die in den Vereinigten Staaten nicht. verkäuflich waren, abzunehmen und dafür Rohstoffe zu liefern. Dadurch fehlten der westdeutschen Industrie die Roh­stoffe, die Arbeiter wurden arbeitslos, die Bevölkerung war nicht imstande, die eingeführten Waren zu. kaufen. Die Verelen­dung wuchs, die Schul­denlast wurde immer drückender und die Ab­hängigkeit vom amerika­nischen Monopolkapital vergrößerte sich ständig. Der Marshallplan, der zu­erst manchem· als der leichtere Weg aus dem Elend erschienen war, verhinderte den Aufbau einer unabhängigen Frie­denswirtschaft und liefer­te den Westen Deutsch­lands noch mehr den amerikanischen Mono­polherren aus.

 

Die „Londoner Empfehlungen“

Einen entscheidenden Schritt auf dem Wege zur Spaltung Deutschlands stellten die sogenannten ,,Londoner Empfehlun­gen“ dar. Diese waren das Ergebnis einer Kon­ferenz der Westmächte und wurden am 8. Juni 1948 verkündet. Die Ver­einigten Staaten, England und Frankreich berieten unter Hinzuziehung der sogenannten Benelux-Staaten ( das sind Belgien, die Niederlande und Luxemburg) über Maßnahmen, die sie in den westlichen Besatzungszonen durchführen wollten.

Nach dem· Potsdamer Abkommen sollten die vier Mächte, die Sowjet­union, die USA, England und Frankreich gemeinsam über alle Fragen, die Deutschland betreffen, entscheiden. Die auf der Konferenz vertretenen Mächte waren daher nicht berechtigt, über Deutschland zu entscheiden, da die Sowjetunion nicht vertreten war. Außerdem war die Hinzuziehung der Benelux-Staaten willkürlich erfolgt, da diese dem Kontrollrat nicht ange­hörten.

Der Zweck der Londoner Konferenz war die Schaffung eines west­deutschen Separatstaates. In völliger Abhängigkeit von den amerikanischen Imperialisten sollte er ihren Kriegsplänen dienen. Die Konferenz beschloß vorbereitende Schritte zur Schaffung einer Re­gierung für den Westteil Deutschlands. Mit Hilfe dieser Separatregierung, die sich völlig in der Gewalt der Besatzungsmächte befand, hofften sie ihre Vorherrschaft zu verewigen.

Schaffung einer Ruhrbehörde

Ein weiterer Beschluß betraf das Ruhrgebiet, das wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung das Herz Deutschlands genannt wird. Dieses sollte für dauernd der Verfügungsgewalt Deutschlands entzogen werden. Die Berechtigung, über Kohle, Koks und Stahl zu verfügen, wurde einer Behörde übertragen, die von den Imperialisten beherrscht wird. Die Entwicklung einer unabhängigen Friedenswirtschaft sollte dadurch un­möglich gemacht werden. Auch Industrien außerhalb Deutschlands, die auf Versorgung mit Bodenschätzen der Ruhr angewiesen waren, hingen nunmehr vom Willen der Ruhrbehörde ab.

Die separate Währungsreform

Ein schwerer Schlag gegen die Einheit Deutschlands erfolgte durch die separate Währungsreform, deren Durchführung auf der Konferenz beschlossen wurde. Unter Mißachtung aller bestehenden Vereinbarungen, in denen eine einheitliche Währung für ganz Deutschland festgelegt war, führten die Westmächte am 18. Juni 198 in ihren Besatzungsgebieten eine besondere Währung ein. Daraus ergaben sich verhängnisvolle Schwierigkeiten für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ost- und Westdeutschland. Diese künstliche Abschnürung der Wirtschaft brachte zwar den wenigen großen Unternehmern, Schiebern und Spekulanten Vorteile, den Werktätigen dagegen Arbeitslosigkeit, Verarmung und Elend.

Die Warschauer Beschlüsse

Die Durchführung der Londoner Empfehlungen bedeutete für Deutschland Die Warschauer und für die ganze friedliebende Welt eine große Gefahr. Die Sowjetunion,als Beschlüsse Führerin der Weltfriedensfront trat entschlossen dieser Politik der Spaltung Deutschlands entgegen. Sie schlug eine Zusammenkunft der Außenminister der UdSSR, und der Volksdemokratien vor. Die Konferenz dieser Staaten fand im Juni 1948 in Warschau statt. Sie kennzeichnete vor der Weltöffentlichkeit die Londoner Empfehlungen als im Widerspruch zum Potsdamer Abkommen stehend. Die Warschauer Konferenz warnte vor der Durchführung und Fortsetzung der Friedensfeindlichen Politik der imperialistischen Mächte. Sie lehnte die Londoner Empfehlungen ab und stellte folgende For­derungen auf:

  • Durchführung von Maßnahmen nach Übereinkommen zwischen der UdSSR, Großbritannien, Frankreich und den USA, die die Voll­endung der Entmilitarisierung Deutschlands gewährleistet.
  • Errichtung einer Kontrolle der vier Mächte- UdSSR, Großbritannien, Frankreich und USA — über die Schwerindustrie der Ruhr für eine bestimmte Frist, mit dem Ziel, die Friedensproduktion der Ruhrin­dustrie zu entwickeln und die Wiederherstellung des Kriegspotentials Deutschlands zu verhindern.
  • Nach Übereinkommen zwischen den Regierungen der UdSSR, Groß­britanniens, Frankreichs und der USA Bildung einer provisorischen, demokratischen, friedliebenden gesamtdeutschen Regierung aus Ver­tretern demokratischer Parteien und Organisationen Deutschlands, mit dem Ziel, Garantien gegen die Wiederholung einer deutschen Aggres­sion zu schaffen.
  • Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland gemäß den Pots­damer Beschlüssen und Abzug der Besatzungstruppen aller Mächte binnen Jahresfrist nach Abschluß des Friedensvertrages.
    Die Außenministerkonferenz in Paris

Im Mai 1949 traten die Außenminister der vier großen Mächte, die gemein­sam gegen die faschistische Aggression gekämpft hatten, in Paris zusammen. Die Sowjetunion machte durch ihren Vertreter, Wyschinski, eine Reihe von Vorschlägen, die darauf abzielten, die Einheit Deutschlands herzustellen. So schlug sie die Bildung eines Staatsrates vor, der aus den bestehenden staat­lichen Wirtschaftsorganen sowohl Ost- als auch Westdeutschlands gebildet werden und für Gesamtdeutschland Regierungsfunktionen ausüben sollte. Ferner beantragte die Sowjetdelegation, binnen dreier Monate den Entwurf eines Friedensvertrages auszuarbeiten. Darin sollte der Abzug aller Besatzungs­truppen vorgesehen sein. Die Westmächte lehnten diese klaren Vorschläge ab. Damit bewiesen sie einmal mehr, daß sie ein einheitliches Deutschland und eine friedliche Entwick­lung verhindern wollten.

Die Gründung der Bonner Bundesrepublik

Am 20. September 1949 wurde die Bonner Bundesrepublik gegründet. Zum Bundeskanzler wurde Adenauer mit 202 gegen 200Stimmen gewählt. Adenauer besitzt gute Beziehungen zu deutschen und amerikanischen Monopolherren, Er vertrat schon 1945 die Meinung: ,,Die Besetzung Deutschlands ist für lange Zeit hinaus dringend notwendig. Deutschland ist unfähig, sich selbst zu regieren.“

Spaltung_Adenauer

Maßgebend für die Rechtslage im Bonner Bundesstaat war das von den Westmächten erlassene Besatzungsstatut. Es gibt den Militärgouverneuren Einspruchsrecht und Befehlsgewalt in allen wichtigen Angelegenheiten, ‚wie zum Beispiel die Kontrolle über das Ruhrgebiet, die Überwachung des Außen­handels und des Devisenverkehrs, die Kontrolle über die Verwendung von Geldmitteln und sonstigen Gütern und die Kontrolle in allen Zweigen der wissenschaftlichen Forschung. Die Besatzungsbehörden können die Ausübung der vollen Gewalt auch auf allen anderen Gebieten ganz oder teilweise wieder übernehmen, wenn sie es wünschen.

So ist die Bonner Regierung in keiner Weise selbständig. Sie führt jederzeit die Befehle der Militärgouverneure aus, die auf dem Petersberg bei Bonn sitzen und sich „Hohe Kommissare“ nennen.

Die imperialistischen Mächte brachen ihre eigenen feierlichen Versprechen, die im Potsdamer Abkommen enthalten sind.


Zusammenfassung

  1. Durch die Sabotagepolitik der imperialistischen Mächte wurde die Schaffung von ein­heitlichen Verwaltungsorganen verhindert. Die Macht der Junker und Konzernherren wurde nicht gebrochen, der Militarismus nicht vernichtet.
  2. Entgegen dem Potsdamer Abkommen verfügten die Westmächte 1946 die Abtrennung des Saargebietes und seine Eingliederung in das französische Wirtschaftsgebiet.
  3. Durch die Schaffung der Ruhrbehörde wurde das wichtigste Industriegebiet Deutsch­lands der Verfügungsgewalt der Imperialisten unterstellt.
  4. Die Einbeziehung Westdeutschlands in den Marshallplan verhinderte den Aufbau einer unabhängigen Friedenswirtschaft. Die Londoner Empfehlungen vom Juni 1948 trieben die Spaltung Deutschlands weiter vorwärts. Unter völliger Mißachtung der Potsdamer Beschlüsse wurde die Errichtung eines westdeutschen Separatstaates vorbereitet.
  5. Auf der Konferenz der Außenminister der UdSSR und der Volksdemokratien in War­schau im Juni 1948 erhoben die vertretenen Mächte scharfen Protest gegen die Ziele der Londoner Empfehlungen und zeigten einen Weg, der die Wiederherstellung der Grundsätze von Potsdam ermöglicht hätte.
  6. Die Durchführung der separaten Währungsreform durch die Westmächte zerriß den wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Ost- und Westdeutschland.
  7. Die Gründung der Bonner Bundesrepublik (1949) und die Bildung der Adenauer-Regie­rung stellt einen weiteren entscheidenden Schritt in der Spaltungspolitik der Westmächte dar.
  8. Die völlige Abhängigkeit der sogenannten Bundesregierung von den Westmächten wurde durch das Besatzungsstatut und durch die Einrichtung der „Hohen Kommissare“ be­stätigt.

Der Kampf um die Einheit Deutschlands

Die Nationale Front des demokratischen Deutschland

In der sowjetisch besetzten Zone konnten sich die demokratischen, fort­schrittlichen Kräfte frei entfalten. Die gewissenhafte Erfüllung des Potsdamer Abkommens durch die Sowjetunion hatte die Grundlagen für die Errichtung eines demokratischen ,friedliebenden, unabhängigen und einheitlichen Deutsch­lands gelegt. …

Quelle: Lehrbuch für den Geschichtsunterricht, 8. Schuljahr, V.Teil. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1952, S.63-68

 

 

Völkermörder und Hochkriminelle….

…haben Angst vor Chinesischen Tribunalen; jetzt, wo Nürnberg zeitweise ausfällt:-))

„““Nach und nach schließen sich die treuesten Verbündeten der Vereinigten Staaten dem diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele an, die vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking stattfinden.“““

Von Anna News

Die Piraten stellen sich vor

https://de.rt.com/nordamerika/128189-usa-verkaufen-auf-hoher-see/

Auf hoher See erbeutet: USA verkaufen konfisziertes iranisches Rohöl

Washington hat iranische Erdölprodukte verkauft, die zuvor von der US-Marine im Arabischen Meer eingezogen wurden. Das Geld soll laut dem US-Justizministerium an einen US-amerikanischen Wohltätigkeitsfond gehen. 

Kommentar:

Kennt Ihr einen US-Wohltätigkeitsfond neben den NATO - Kriegsverbrechern?

""In der Erklärung wird nicht angegeben, wann die Einziehung des Öls auf See durchgeführt wurde, aber es wird behauptet, dass die Erdölprodukte von vier unter ausländischer Flagge fahrenden Tankern in oder um das Arabische Meer auf dem Weg nach Venezuela beschlagnahmt wurden. Unklar ist auch, ob die Erbeutung des iranischen Rohöls überhaupt gemäß internationalem und US-Recht legal war.

Was war denn nun die Beute dieser Verbrecher gegen die Menschheit?

"Die US-Regierung hat die beschlagnahmten Erdölprodukte auf richterlichen Beschluss hin verkauft. Der Nettoerlös aus diesem Verkauf, 26.681.397,67 US-Dollar vor Zinsen, kann ganz oder teilweise an den US Victims of State Sponsored Terrorism Fund überwiesen werden, da der Fall nun abgeschlossen ist."

https://en.wikipedia.org/wiki/State-sponsored_terrorism

Kommentar:

Der weltgrößte Terrorist, Völkermörder, Plünderer mit Milliarden Opfern, überweist sich selbst das Geld, dass sie Venezuela und dem Iran gestohlen haben. 

Wer solche Freunde hat, braucht ganz sicher keine Feinde

Herr Röper hat ein Interview mit Herrn Lukaschenko veröffentlicht - Ein Auszug

"

Europäischer Humanismus.

Ach so, noch einer letzte Nacht, ein Toter, die Leichen werden über die Grenze gekippt. Und es gibt viele unmarkierte Gräber in den Wäldern. Und wer begräbt diese Menschen? Nicht die Behörden.

Sie verstecken eine Reihe dieser Personen.

Sie haben den Ausnahmezustand verhängt, niemand darf dort hinein, Journalisten und internationale Beobachter dürfen von unserer Seite kommen, aber niemand von der anderen Seite. Und die Menschen sterben in polnischen Wäldern, entschuldigen Sie, sie liegen dort – die Leichen – und Menschen, Polen, die sich kümmern, nicht gleichgültige Polen, suchen diese Menschen in den Wäldern und begraben sie. Es gibt also wirklich namenlose Gräber. Selbst Kinder, man sieht oft kleine Kindergräber auf muslimischen Friedhöfen. Weißt Du, was das Schlimmste ist? Das haben unsere und russische Sender gezeigt. Auch Ihr Sender hat es gezeigt. Der Kurde zückte sein Telefon und fragte: „Warum tun Ihr uns das an?“ Und er zeigt Fotos und sagt „Sehen Sie, hier ist ein Foto von 1942, als die Deutschen in Polen einmarschierten, gab es einen riesigen Exodus von Flüchtlingen, und die Polen landeten größtenteils, so hat es sich ergeben, im Irak, in Kurdistan.“ (Anm. d. Übers.: Den Beitrag habe ich im Fernsehen gesehen, finde ihn aber leider nicht mehr, um ihn hier zu verlinken)

Also sind Polen in den Irak, nach Kurdistan geflohen?

Als Flüchtlinge, ja. Und er sagte „Schaut, wir haben Euch aufgenommen, als währt Ihr unsere Brüder, als Ihr vor dem Krieg geflohen seid, im Jahr 42.“ Es zeigte Bilder und sagte: „Wir sind zu Euch gekommen, nicht einmal zu Euch, aber Ihr empfangt uns mit Wasserwerfern, Chemikalien, Betäubungsgranaten und anderen Dingen, und mit Hubschraubern.“

Sie haben also zu Recht eine Art Antwort auf ihre Gastfreundschaft erwartet…

Wir mussten es tun, wir mussten sie aufnehmen. Menschen aus Weißrussland und Polen sind nach Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan, Iran, in den Süden geflogen, aber vor allem waren es Polen. Und das erzählt er, es sind kluge Leute, diese Flüchtlinge.

Und er hat diese Bilder.

Und er zeigt das Foto auf seinem Handy: „Warum behandelt ihr uns so? Wir haben Euch als Brüder aufgenommen. Warum schlagt, vergiftet und tötet Ihr uns?“ Das ist das Schreckliche daran. Wir sind verpflichtet, ihnen zu helfen, so wie die Amerikaner verpflichtet sind, den Irakern, Afghanen und Syrern zu helfen.

Nicht Sie, nicht Weißrussland, hat den Irak und Afghanistan zerstört.

Ganz genau. Nein, wir haben sie nicht zerstört, aber die Amerikaner müssten helfen, und die haben der EU den Befehl gegeben, zu helfen.

Ich weiß nicht, das bedeutet, dass das Signal nicht empfangen wurde, sie haben den Befehl gegeben. Und in der Zwischenzeit tragen Polen und Litauen Tichanowskaja buchstäblich auf den Händen, wenn man so will. Wie kann man das alles verstehen? Warum tun sie das?

Wissen Sie, ganz sicher nicht, um Lukaschenko zu stürzen und die Macht zu übernehmen. So war es auch am Anfang, als sie dorthin geflohen sind. Sie haben da diese Zentren gebildet und dort Regierung gebildet. Jetzt räumen wir Lukaschenko ab und stecken ihn ins Gefängnis. Das war in der Zeit nach den Wahlen. Sie hatten gehofft. Jetzt haben sie keine Hoffnung mehr. Jetzt müssen sie ihr Gesicht wahren. Deshalb behalten sie sie auch. Aber dort – ich habe gerade die letzten Nachrichten gelesen, bevor ich zu diesem Gespräch kam – ist ein heftiger Kampf ausgebrochen. Dort gibt es drei Zentren. Sveta, Latuschko – „Lohushka“, wie ich ihn nenne -, der ehemalige Kulturminister, und mein Assistent Tsepkalo. Drei Zentren, drei Verwaltungen. Und der Kampf hat begonnen. (Anm. d. Übers.: „Sveta“ ist Swetlana Tichanowskaja und „Lohushka“ ist ein Wortspiel, das den Mann grob übersetzt als „Null“ bezeichnet)

Die Seite von Herrn Röper

 

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