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Ausfahrt 301021

Eigentlich wäre heute ein verlängertes Wochenende. Zu den Zeiten haben wir in der Küche, Blut und Tränen geschwitzt. An so einem Tag kann ein Arbeiter in der Gastronimie umgehend lernen, dass unsere Mitbürger zu 80% das sind, was eine Riesenschlange kurz vor dem Schwanzende trägt. 

Wir haben es Denen heute gleich getan und sind, wie Alle, an den Garda gefahren. Die Fotos reiche ich nach. Ich habe jetzt Hunger und bin etwas müde. Und was soll ich sagen? ein Stau; nirgends.

Zwei Drittel der Kneipen zu. Ein paar mit Gästen; das war's.

Leider, und das betone ich, konnte ich eine sehenswerte Regatta auf dem Garda nicht fotografieren. An unserem Heck hing ein zäher Stoßstangenküsser. Eine leichte Bremsung hätte den durch unser Auto befördert.

Eigentlich, und das ist schade, wollte ich mit dem Moto fahren. Ich spüre nix mehr von Schmerzen; nur mitunter einen leichten Druck, wenn ich es übertreibe. Bei uns waren es zum Start, zwei Grad. Und das hat mich abgehalten. Wegen der Autoschlange und dem bisweilen rücksichtslosen Inhalt von Ellbogenpolierern, befürchtete ich dabei Rutschmanöver. Und die kann ich im Moment, sehr schlecht, schmerzlos abfangen.

Der Blick von Masi di Vigo in Rchtung Monte Alto/Monte Corno

Ein Bericht von den Freidenkern zu Impfstoffen

https://www.freidenker.org/?p=11470

Eine hohe Marge bei Impfstoffen genügt nicht, um eine Pandemie zu meistern

Die entwickelten CoVid-Impfstoffe waren nicht darauf ausgelegt, die Pandemie kurzfristig einzudämmen. Sie wurden entwickelt, um wirtschaftliche Monopole zu konsolidieren und neue zu schaffen. Ein auf Open-Source-Forschung und vergleichenden Studien zu den verschiedenen Impfstoffen (inklusive den chinesischen, russischen und kubanischen) basierendes Vorgehen sowie taugliche Kriterien hätte nach Ansicht von Wim De Ceukelaire geeignetere Impfstoffe hervorgebracht und eine schnellere Impfung von mehr Menschen ermöglicht. Und die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz der Vakzine wäre eine andere.

von Wim De Ceukelaire

 

Wichtige Kriterien wurden vernachlässigt

Schnelligkeit war das wichtigste Kriterium bei der Entwicklung von Coronavirus-Impfstoffen, während das einzige anfängliche Kriterium die Wirksamkeit bei der Verhinderung leichter Infektionen war. Die ersten Impfstoffe, die den Marktzugang erhielten, verschafften Pfizer und, in geringerem Masse, Moderna, AstraZeneca und J&J ein Monopol auf dem Markt der Industrieländer. Diese Monopolstellung hat es anderen, potenziell wertvolleren Impfstoffen schwer gemacht, auf den Markt zu kommen.

Der Impfstoff sollte vorzugsweise für alle Altersgruppen, einschließlich Kinder und Schwangere, geeignet sein, keine schweren Nebenwirkungen haben, zu mindestens 70% wirksam sein und in einer einzigen Dosis verabreicht werden können, einen Schutz für ein Jahr oder länger bieten, bei höheren Temperaturen stabil bleiben, schnell aufgestockt werden können und in ausreichenden Dosen zu geringen Kosten verfügbar sein. Da diese TPP nicht verbindlich sind, sind die Impfstoffentwickler nicht verpflichtet, diese Kriterien anzuwenden. Auch die verschiedenen Regulierungsbehörden können diese Kriterien nicht durchsetzen.

Es liegt auf der Hand, dass die westlichen multinationalen Pharmaunternehmen sich nicht allzu sehr um die von der WHO aufgestellten Kriterien gekümmert haben. Die Impfstoffe, die zuerst auf den Markt kamen – und damit die anderen verdrängten – erfüllten nicht einmal die TPP-Kriterien. Die Impfstoffe von Pfizer, Moderna und AstraZeneca schnitten in Bezug auf die Wirksamkeit gut ab und wiesen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Diese frühen Impfstoffe schnitten jedoch in Bezug auf Stabilität und Zugänglichkeit besonders schlecht ab.

Dem zu Folge, wird das wohl in Zukunft etwas sparsamer ausfallen:

Giro 231021

Früher bin ich an Wochenenden nicht gern gefahren. Und wenn doch, waren es Arbeitswege weit vor und nach dem touristischen Verkehr. An der Töll staut es wie immer. Vor zwanzig Jahren hat man uns versprochen, gerade dort, den Verkehr staufrei zu gestalten. Das Ding ging nach Hinten los:-)) Vielleicht hätte man diesen oder jenen Bürger oder Bürgermeister fragen sollen. Diese Millionen sitzen aber sicher im Sand von Jesolo:-))

Blick auf Bozen vom unteren Gampen aus:

Blick von St.Felix:

Blick von Laurein zur Brenta:

So entstehen meine Buchcover:

Natürlich war das die erste Giro auf ziemlich anspruchsvollem Gelände mit dem Bruch. Dem entsprechend unbeholfen war auch mein Fahrstil. Meine Zweiradkollegen, die ich traf, mögen mir das bitte entschuldigen. Auf der Tour meide ich es, abzusteigen. Eine Tour findet praktisch zwischen zwei Pinkelzeiten statt.

 

 

Fortsetzung Die Ermittlung

Am Morgen im Büro sind die restlichen Meldungen vom Arbeitsamt und von den Patronaten angekommen. Beim Studium und dem Vergleich der Daten, fallen Monika, Namen auf. Namen, die auch im Zusammenhang mit den Österreichischen Autodiebstählen stehen. Toni schüttelt den Kopf, als ihm das Monika mitteilt. Marco schlägt umgehend vor, Monika als freiberuflichen Detektiv einzustellen. Die Anträge lässt er im Büro verfassen. Bei seinem Vorgesetzten will er damit selbst anfragen.

Das Team um Marco kümmert sich also jetzt um die Diebstähle, die Ermordung Soltans und versucht, Zusammenhänge zu finden. Jetzt kommt genau der Moment, den Toni schon befürchtete.

Von den Österreichischen Kollegen bekommen sie sämtliche Namen und Fotos der vermeintlichen Bandenmitglieder. Mittlerweile geht es nicht mehr nur um Autodiebstähle. Das Ganze scheint sich auf Wohnungen, Hütten, Garagen und Schuppen auszudehnen. Toni bestellt schon zwei Beistelltische für sein Büro. "Die Akten werden uns erdrücken", sagt er lächelnd.

Monika schlägt vor, Opfer von Diebstählen zu befragen. Dazu bestellen sie extra noch Protokolle über die Aussagen der Opfer. Die Kollegen haben das schön geordnet nach dem Diebesgut. Es fängt mit Fahrrädern an und endet bei Spielsachen, Skiern und Fahrzeugteilen. Eine Sparte behandelt den Diebstahl von Fahrzeugpapieren und Unterlagen. Toni muss lachen, als er sieht, eine Sparte für Ersatzreifen und Bordwerkzeug gibt es auch. Monika findet eine Sparte mit Sexspielzeug."Was die Leute alles im Auto mitführen", sagt sie lachend. "Da fehlt nur noch die Sparte für Kücheneinrichtungen."

Die Drei stellen fest, viele Saisonkräfte, die in den Sommermonaten in Südtirol gearbeitet haben, taten das im Winter, in Österreich. An die Schweizer Daten kommen sie im Moment nicht heran. Das erscheint ihnen auch weniger wichtig.

Jetzt gehen sie daran, die einzelnen Arbeitsstellen zu erfassen und wer, wo gearbeitet hat. Damit hoffen sie auf Zusammenhänge. "Bei diesem Fall gewinnt die Büroarbeit", stöhnt Toni. "Wir kommen selten vor die Haustür."

"Da wird nix mit Spesenkost im Feinschmeckerparadies", scherzt Marco.

"Da gibt es wieder trocken Brot mit etwas Speck", antwortet Monika."Zum Glück wird wenigstens das Trockenfleisch nicht alle", pflichtet Toni bei.

Fortsetzung folgt

Gelegentlich suche ich in meinem Fotoarchiv nach Fotos aus der Vergangenheit. Diese Fotos stammen vom Parkplatz Nago, oberhalb von Torbole aus dem Jahre 2013. Sie wurden am sechsten Januar geschossen.

Damals bin ich noch mit der 1250 GSXFa gefahren: 

Kleine Giro am 201021

Die Runde heute führte mich über Bozen, Völs, Kastelruth nach St. Ullrich, von dort über St Peter imTal nach Klausen und dann nach Hause. Die Giro war keine Freude, um es ehrlich zusagen. Auf der A22 war Stau und der Lastverkehr fuhr polternd - ausweichend über die Landstraße. Nicht nur das. Ich habe selten oder besser gesagt, nie, so viele Schüttguttransporter getroffen wie heute. "Wir bauen auf und reißen nieder...", waäre fast schon die passende Antwort. Die 20-Meter-Stücke mit neuem Bitumen, werden es uns danken. Schon morgen sehen sie so aus wie die alten Stücke zwischendrinnen. 

Ich konnte nur ein Bild schießen. Ein Trauerspiel.