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Kurze Mitteilung

Vermisst im Martelltal

Mein Buch:

Vermisst im Martelltal

...ist fertig und kann bei mir als .pdf bestellt werden.

Es hat rund 125 Seiten und kostet als Ebook/PDF 4.-€.

In dieser Woche noch, gebe ich es zu

Amazon und BoD in Druck bzw. in den Ebookverkauf.

Mein Cover ist fertig

Zumindest die erste Probe:

Jetzt muss ich nur wissen, ob Euch das so gefällt:-))

Jetzt hab ich noch eine zweiten Vorschlag:

Fortsetzung Der Scheck

Leblos im Schnalser Stausee

Toni studiert die Liste gleich vor Ort. Vielleicht entdeckt er Anhaltspunkte. Die Sekretärin schmiert noch etwas um den Schreibtisch und macht einladende, bewusst ungeschickte Bewegungen.

"Darf ich noch Etwas bringen?"

Silvio fragt umgehend, ob Toni einen Kaffee oder Tee möchte.

"Einen doppelten Macciato bitte."

Auf der Liste sind einige Gastarbeiter eingetragen. Ungarn, Polen, Slowaken und, man staune, Italiener aus Kalabrien. Toni muss die Daten mitnehmen und mit den Papieren bei Marco vergleichen.

Auf dem Weg zurück spürt Toni mit dem Motorrad, die Außenseite ist oberhalb der Viadukte, ziemlich gefährlich. Der Abgrund hinter der kurzen Mauer am Straßenaußenrand, kurz vor Juval, scheint hundert Meter tief zu sein. Ein nachlässiger Fahrer, der üblicherweise die Kurve, Spur übergreifend - ausholend anfährt, kann dort für einen kostenlosen Flugunterricht sorgen. Ein Linienbus reicht für einen Freiflug. Es gilt, vorhandene Spiegel gut zu beobachten. Bei Regen, der dort nicht selten ist, kann das ziemlich problematisch sein.

Unten angekommen, herrscht schon wieder Stau. Und das schon vor Naturns. Zu dieser Tageszeit. Toni schüttelt den Kopf. Er wird bei Naturns abbiegen. Vielleicht fährt er durch die Apfelplantagen. Mit dem Motorrad geht das bei achtsamer Fahrt.

Nach Naturns ist von dem Stau nichts mehr zu sehen. Toni vermutet einen Unfall im Tunnel.

Kaum ist er in Meran angekommen, trifft er auch Marco. Marco ist schon vor ihm aufgebrochen. Die gefundenen Sachen geben sie der Spurensicherung. Im Büro überlegen sich die Zwei, wie sie weiter vorgehen.

Heute ist erst einmal Feierabend. Toni fragt Marco, ob er nicht mal mit seiner Veronika auf die Hütte kommen möchte. Matteo, der Sohn, würde sich garantiert darüber freuen. "Immer in der Stadt. Das ist kein Auskommen."

"Höchstens am Wochenende", ist die trockene Antwort Marcos. "Unter der Woche hat Veronika einfach zu viel zu tun."

"Arbeitet sie noch bei der Gewerkschaft?"

"Ja, sicher. Es gibt viel Arbeit bei ihnen, weil die höher liegenden Betriebe schon die Saison beendet haben."

Marco nimmt sich seine Notizen mit uns fährt nach Hause.

Monika wartet schon. Sie war bei ihren Eltern.

"Diese Woche haben wir viel zu tun. Papa ist krank."

"Wünsch ihm Gute Besserung von mir. Hast du gleich etwas zu Essen mitgebracht?"

Toni bemerkt zwei große gegrillte Koteletts, eingepackt in Alufolie.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Der Schreck

Leblos im Schnalser Stausee

Die Rettung verpackt das Opfer und verladen ihn in ein Auto.

Auf dem Parkplatz vor der Staumauer versammeln sich schon reichlich Gaffer. Sie fotografieren. Die Carabinieri möchten das nicht. Es gibt Streit. Die Carabinieri wenden ein ganz einfaches Mittel an, um den Streit zu beenden. Sie reden ab jetzt nur noch Italienisch. Schon haben sich die Schaulustigen aufgelöst bis auf ein paar italienische Landsleute. Die haben Respekt und folgen den Anweisungen der Carabinieri.

Inzwischen hat das Cafe mit dem Imbiss geöffnet. Die Gastwirtsfamilie freut sich über die Masse an Besuchern um diese Zeit. Bisweilen müssen sie die nicht konsumierenden Schaulustigen zu etwas Konsum animieren. "Was wünschen sie? Der Platz ist für unsere Gäste reserviert." An der Theke amüsieren sich die Wirtsleute. "Ein Kaffee für vier Personen."

Die beste Methode, den Konsum etwas anzuregen, ist, eine Kanne Wasser zum Kaffee zu servieren. Einen Euro, dürfte der zusätzliche Service, Wert sein. Die Gäste tuscheln hinter dem Rücken der Wirtsleute. "Eine Schande! Leitungswasser für einen Euro. Das gibt es ja in Flaschen billiger."

"Aber nicht aus polierten Gläsern, die Dame", antwortet die Tochter des Gastwirtes.

"Der Kaffee schmeckt mir auch nicht!"

"Der kostet aber trotzdem zwei Euro sechzig", gibt die Kellnerin zum Besten.

Fortsetzung folgt

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