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Mein neues Buch als Zusammenfassung

Mein neues Buch als Zusammenfassung

Das habe ich noch nicht verlinkt bei mir.

Als Cover habe ich den Molvenosee verwendet.

Mit diesem Buch nehme ich am:

 

Amazon-Kindle Storyteller Award 2021 teil.

 

Es winken ein paar wichtige Preise und etwas Werbung.

Freunde der Literatur von John Updike, Karl May und so weiter, werden sicher auch Freude an meiner Literatur finden.

Die Literatur der einfachen, derben Worte hat eines meiner Vorbilder zumindest etwas leben lassen. Beachtet bitte, dass ich selbst für den Gebrauch einfacher deutscher Worte, ziemlich oft Recherchieren und Suchen muss. Das ist heutzutage, bei dem gebräuchlichen Sprachmix im deutschen Sprachraum, recht viel Arbeit.

Meine Bücher entstanden in Zeiten von drei Schreibreformen, was mich mitunter veranlasst, mit den Regeln dieser Polizei zeitweise völlig zu brechen. Ich arbeite schon nach eigenen Regeln und hoffe, meine Leser bemerken damit, was ich meine.

In diesem Jahr werde ich den ersten Roman als Ganzes, maschinell übersetzen und etwas überarbeiten. Aktuell bin ich beim fünften Kapitel.

Nach dem Probelesen bei wirklich guten Kollegen, werden dann entsprechend überarbeitete, fertige Übersetzungen präsentiert.

Das Tagebuch eines Saisonarbeiters ist dann abgeschlossen und ich präsentiere dann meine neueste Geschichte:

"Joana"

Joana bekommt wieder ein selbst geschossenes Foto als Cover. Einen Traumblick, den man im Leben sehr selten zu Gesicht bekommt.

 

Als Ebook:

Ein kleines Zitat von Colonell Cassad

""""Die polnisch-litauische Opposition schreit bereits, dass man sich das Interview von Protasewitsch nicht ansehen muss, da er als Geisel genommen und zur Lüge gezwungen wurde.
Inhaltlich war es ein heftiger Schlag gegen die polnisch-litauische Opposition. Protasevich will offensichtlich unbedingt vermeiden, an den Donbass ausgeliefert zu werden und seine Strafe abzukürzen, also gibt er alles und jeden auf. 

Außerdem gibt es in der KGB-Untersuchungshaftanstalt sehr leckere Pasta und Fleisch."""

https://colonelcassad.livejournal.com/6817735.html

 

Ein kleiner Hinweis zwischendurch

Ein kleiner Hinweis zwischendurch

Angesichts des sturen Staus auf unseren Zubringerstraßen, erlaube ich mir zu erwähnen, warum das Personal der Saisonbetriebe einspurig auf Arbeit fährt.

Eine Saisonkraft arbeitet von 7/8 Uhr bis 13/14 Uhr und von 16/17 Uhr bis 22/23 Uhr. Das heißt, sie arbeiten täglich eine Doppelschicht mit ihrem Arbeitsweg.

Sobald eine Saisonkraft pro Arbeitsweg mehr als eine halbe Stunde benötigt, verkürzt sich auch deren Nachtruhe erheblich. 4 mal eine halbe Stunde ergibt 2 Stunden. Nur für den Arbeitsweg - zusätzlich zur Arbeitszeit.

Ihnen, in Ihrem SUV nach 10 Stunden Anreise an einem Ihrer freien Urlaubstage, kann das natürlich egal sein. Ihr "Fressen und Ihr Saufen" haben Sie entweder im Kofferraum, im Laden an der nächsten Ecke oder der Hotelchef muss es ihnen, notgedrungen, selbst servieren.

Also, schalten Sie bitte Ihre dreihundert Gramm unbenutztes Resthirn ein und lassen Sie wenigstens die Saisonkräfte auf Ihrer Spur durch. Sie müssen, trotz ihrer hohen Autoraten, nur rechts fahren.

Noch liegen bei uns keine hungernden Neger auf der rechten Fahrspurseite. Dank Ihrer tatkräftigen Fahrkunst, dürfen Sie das aber erwarten in den kommenden Jahren.

 

Ihr Saisonkoch

 

 

 

 

Fortsetzung Die Suche

Wir setzen uns in ein Cafe. Bei den Preisen wird sich das wohl auf eine Tasse beschränken. Kaffee ist es auch keiner. Eher Hauskaffee. Von dort rufe ich Thomas, Klaus, Micha und Steffen an. Steffen hat für uns ein Bett. Er braucht kein Kinderzimmer. Das ist frei.

"Bist Du denn noch mit Karin zusammen?"

"Aber natürlich. Du wirst staunen."

Steffen hatte Karin an der Trasse geheiratet. Das war ein Fest. Unsere Sowjetischen Gastgeber haben die Ehe mit einer Jakuten - Schmanin gesegnet. Karin hat ihren zukünftigen Ehemann wirklich gewissenhaft gesucht. Sie wohnte mit ihren Kolleginnen zwei Zimmer weit entfernt von unserem. Karin hat bei uns Kassiererin und Essensausgabe gemacht. Abends hat sie bisweilen in der Bar geholfen. Sie war begehrt und ihr Zimmer wurde sehr gut besucht. Karin war die erste Frau, mit der ich fremd gegangen bin. Sie sagte mir, es wäre für sie ein Kinderspiel gewesen, mich rum zu bekommen. Kein Wunder. Manchmal war ich ein halbes Jahr am Stück in Sibirien. Mitunter hatten wir das Gefühl, die weniger schönen Frauen, hätten in Sibirien alle einen Man gefunden. Das wirkte natürlich anziehend für diese Frauen. Zumal Schönheit, eine wirklich persönliche Ansichtssache ist. Karin hingegen war eine Art Lichtschein unter ihren Kolleginnen. Gut gebaut, nicht zu viel Brust, klug und redselig. Eine Idealgestalt in Engelsform. Unwiderstehlich. Und sie wusste das. Sie nutzte es auch aus. Es dauerte nicht lange und sie hatte das gesamte Lager des Verkaufssortimentes unter ihrer Verantwortung. Obwohl es uns an Nichts fehlte, haben verschiedene Lieferprobleme oft die zuteilende Hand Karins benötigt. Gerade in Winter- und Schmelzzeiten hatten unsere Lieferzüge oft schwere Unterbrechungen.

"Wo seid Ihr gerade", fragt Steffen.

"Wir sitzen in dem Cafe."

"Wir holen Euch ab. Nach Marzahn zu kommen, ist etwas kompliziert."

Die polnische Bedienung fragt uns, ob uns der Kaffee geschmeckt hat.

"Ist Ihr Chef ein Ossi oder ein Wessi?"

Sie lacht.

"Eine Wessi aus Hannover."

"So schmeckt der Kaffee!"

Sie lacht schon wieder.

"Ich trinke hier keinen Kaffee."

"Den Personalkaffee müsst Ihr sicher auch bezahlen."

"Jaja."

Steffen kommt im dreihunderter Benz. Bei ihm sitzt Karin. Es scheint, als wären die Beiden jünger geworden.

Wir begrüßen uns, fragen uns gegenseitig, wie es geht und warum wir in Berlin sind.

"Wollen wir noch etwas Essen gehen?"

"Naja. Bei der Küche hier....", antworte ich Steffen.

"Halt, Halt. Ich kenne einen Griechen, bei dem schmeckt es Dir."

Steffen kennt meine Abneigung gegen preußisches Essen. In Berlin haben wir nie gut gegessen.

"Griechisches Essen? Gut. Probieren wir das."

Fortsetzung folgt

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