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Fortsetzung Die Motive

Monika verspricht Toni, ihm bei seinen Ermittlungen zu helfen. Toni verspricht sich Etwas davon. Monika hat sowohl reichlich Menschenkenntnis als auch ein sehr logisches Denkvermögen. Der Polterabend geht ziemlich lange. Alle freuen sich, diesen Anlass ganz in Familie zu feiern. Ein paar Hausgäste kommen neugierig gratulieren. Eigentlich reicht das, um es im Umfeld bekannt zu machen. Die Zwei haben die Hochzeit in Lana bestellt.

Am Morgen trifft sich die Familie. Alle sind nervös. Die Frauen haben jetzt schon feuchte Augen. Tonis Eltern warten in Lana. Die Hochzeit ist schnell beglaubigt. Nur die Familienangehörigen fotografieren etwas. Gemeinsam Essen, wollen die Gäste auf der Hütte. Flavio hat schon Etwas vorbereitet. Es gibt ein Ultner Spanferkel vom Grill. Das ist zusammen mit einem Ultner Lamm gekommen, das Flavio bestellt hatte. Das Lamm grillt er auch. Vielleicht haben die Gäste Appetit darauf. Den Rest wird er sicher an die anderen Gäste verkaufen. Die schleichen eh schon eine geraume Zeit um den Grill. Der Duft lässt sie nicht ruhen.

Trotzdem Keiner von der Hochzeit gesprochen hat, sind nahezu fünfzig Gäste zugegen. Marco lacht zusammen mit Lukas. "Südtiroler Verschwiegenheit", sagt Marco.

Frieda und Lukas übernehmen die Kosten. Sie streiten darüber gerade mit Waltraud und Walter. Die Einigung wird mit einem Selbstgebrannten begossen. Sie teilen sich die Kosten. Der Abend ist sehr schön. Vollziehen kann Toni die Ehe heute nicht mehr. Er ist schwer angetrunken. Monika tröstet ihn und sagt, "die Ehe hast du ja gestern schon so gut vollzogen."

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Motive

Zwetschgenkuchen mit Streuseln. Toni schluckt bei dem Anblick. Der Kuchen ist mit Mürbeteig gebacken und noch warm. Das ganze Zimmer riecht nur nach diesem Kuchen.

"Morgen könnt ihr heiraten", sagt Mama Frieda. Lukas, der Papa, kommt und gratuliert schon. Er hat einen Hausbrand und fünf Gläser in der Hand. Toni staunt.

"So schnell?"

"Besser heute als nie", antwortet Lukas. Der freut sich riesig. "Monika wartet auf Dich schon zwei Jahre."

Marco wirkt etwas berührt von der Begegnung. Er hat feuchte Augen.

"Das Verhör morgen, musst du allein führen", sagt Toni zu Marco.

"Bei dem Register, können wir die Radfahrer auch einen Tag länger sitzen lassen bis zur gerichtlichen Anhörung."

"Wollt ihr gleich hier übernachten?", fragt Frieda.

"Gerne!", antwortet Marco.

Toni wird wahrscheinlich gar nicht mehr gefragt. Er ist überstimmt. Lukas gibt ihm zu verstehen, "du hast doch Monika gestern geheiratet."

Jetzt weiß Toni, woher der Wind weht. Abgemacht ist abgemacht. Jetzt kommt er nicht mehr weg ohne einen erheblichen Verlust seines guten Rufes.

Der Zwetschgenkuchen ist ein Gedicht. Der Kaffee könnte etwas besser sein. Toni bestellt um auf Kakao.

Frieda schaut etwas misstrauisch.

"Mir drückt etwas der Bauch", entschuldigt sich Toni kleinlaut. Monika weiß, Toni trinkt Filterkaffee. Und genau mit dem, haben Südtiroler kein glückliches Händchen.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Motive

"Über unsere Pilze sind die Trottel auch gefahren", jammert Marco. Er hält einen schönen Steinpilz in der Hand, den die Radfahrer teilweise zermatscht haben.

Vor der Hütte Monikas sehen sie von Weitem, hunderte Fahrräder.

"Naturschutz pur", lästert Marco. Toni sieht einen Riesensteinpilz und läuft hastig hin.

"Du stehst in einem Scheißhaufen, Toni", ruft Marco.

Toni schaut auf seinen Schuh.

"Das hätte ich eigentlich sehen müssen. Hier liegt eine ganze Papierfabrik."

"Es fehlt nur Butterbrotpapier", scherzt Marco.

"Jetzt weißt du wenigstens, was unsere Kühe und Schafe krank macht."

"Nicht nur die!", antwortet Marco aufgeregt. "Da kannst du auch blind werden bei am Anblick von so einem fetten, rosa Hintern."

"Das Schnitzel hast du dann umsonst gegessen."

Die Unterhaltung lässt die Zwei den Weg vergessen. Schon stehen sie vor der Hütte in einem Meer aus herum liegenden Fahrrädern.

"Wenn wir hier ohne Beinbruch durchkommen, dürfen wir unserem lieben Herrgott danken."

Auf dem etwas entfernten Hubschrauber Landeplatz, steht ein Hubschrauber der Bergrettung. Sie verfrachten gerade ein Unfallopfer.

"Die zählt Keiner bei uns", lacht Toni. "In den Nachrichten kommen fast nur Motorradopfer vor."

"Ist ja logisch. Die sind auch bedeutend mehr als Autofahrer."

Monika bedient gerade Gäste am Buffet. Ihr Papa löst sie ab als er Toni sieht. Alle setzen sich ins Stübchen. Hier herrscht eine herrliche Ruhe. Gegen die Lautstärke vor dem Haus, ist das eine wirkliche Erholung. Monikas Papa kommt mit Kaffee und Strudel in der Hand. Die Mama bringt aus der Küche einen Extrakuchen.

Fortsetzung folgt

Warum ist auf meinen Fotos so viel Schnee zu sehen?

Ganz einfach:

Die Sommersaison beginnt im März bzw. April und sie endet im November.

Die Wintersaison beginnt im Dezember und endet im März/April.

Wir sehen, der "Urlaub", sprich, die Suche nach einer Arbeitsstelle mit den entsprechenden Vorstellungen, findet im November und bestenfalls in ein paar Tagen im März statt. Und genau zu der Zeit, liegt eben Schnee in den Bergen.

Wer täglich auf Arbeit fährt, fährt Früh im Dunklen und am Abend, sicher auch.

Zu 80% fährt man abends im Regen bzw. auf feuchten Straßen. In den Bergen regnet es meist abends.

Auf den entsprechenden Höhen ist das nicht selten Schnee.

Im Schnee und im Regen funktionieren sehr weiche Reifenmischungen gut. Wenn die Reifen zu wenig Profil haben (ist oft bei weichen Mischungen), kann Ihre Werkstatt sicher ein Profil zusätzlich nachschneiden.

Es gilt zu beachten, in den Bergen gibt es Rinnsale, die manchmal das Volumen eines Baches aufweisen.

In der Nacht, mit einem schwachen Reifen, allein, zu stürzen, dürfen Sie als besonderes Risiko betrachten.

Die Regenkombi sollte, bitte schön, hell leuchten. Die geht bei einem Sturz kaputt. In einer schwarzen Kombi sind Sie für den letzten Gang, ganz sicher richtig gekleidet.

Als Schneeketten eignen sich notfalls, ausreichend Gürtel, Seile, Gurte, saubere Unterhosen und Strumpfhosen von Jungfrauen.

Ich habe mir immer zwei 15mm Seile a zwei oder drei Meter eingepackt.

Jungfrauen waren keine zu finden auf Arbeit.

Das ist ein Vorteil, den Saisonkräfte genießen dürfen: Stille und Leere

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